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Soprao
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Aliens Colonial Marines – Preview by www.ps3info.de

                   

Der Beginn der
Präsentation des Spiels erinnert dabei schon an einen neuen Alien-Film
und deutet auch an, dass Gearbox mit Colonial Marines allen voran auf
eine filmreife Inszenierung setzt. Nachdem die Logos von SEGA, Gearbox
und Co. im passend blau leuchtenden Blau des Aliens-Schriftzuges
verschwunden sind, schwenkt die Kamera zu einem Raumschiff, das man kurz
im Vorbeifliegen bewundern kann und das sich dem Planeten LV-426
nähert. Wie schon gesagt: Hier kommt sofort die passende Stimmung auf.

Zeitlich spielt das Ganze rund 11 Jahre
nach den Ereignissen von Alien 3, ist aber im Grunde eine Fortsetzung zu
Aliens, wie ihr zweifelsohne schon bemerkt habt. Ein neuer Trupp
Marines wird an Bord der U.S.S. Sephora zu besagtem Planeten geschickt
und soll herausfinden, was mit der U.S.S. Sulaco geschehen ist. Keine
gute Idee, wie sich schnell herausstellt. Nachdem das Raumschiff der
Marines abgestürzt ist, bricht das absolute Chaos aus und einige aus dem
Team finden schon früh den Tod. Die Überlebenden finden sich auf einmal
in der Basis des Planeten Hadley´s Hope wieder. Ein alles andere als
gemütlicher Ort, nicht nur wegen der zahlreichen Aliens, die sich hier
tummeln. Und die Aliens lassen auch nicht lange auf sich warten und
greifen das Team bald an. Der Trupp befindet sich gerade in der halb
verwüsteten Kommandozentrale, während draußen der Regen vom Himmel
peitscht und durch Löcher in der Decke heruntertropft, als plötzlich der
Motion Tracker ausschlägt und mehrere sich nähernde Signale anzeigt –
praktischerweise in roter Farbe. Soll heißen: Höchst wahrscheinlich
unfreundlich.

Gewohnt schnell schießen die Aliens aus
den Lüftungsschächten, Verstecken oder was auch immer hervor, stürzen
sich auf die Marines. Chaos bricht aus, Kugeln fliegen durch die Luft,
zerlegen einige der Angreifer in Stücke. Ein Marine aus unserem Team
packt seine Shotgun aus und verpasst einigen der gefährlichen Biester
eine volle Ladung in ihr hässliches Gesicht, bevor eines der Wesen ihn
anspringt.

Und das ist kein Leichtgewicht, weswegen
er nach hinten taumelt, mitsamt des Aliens die Fensterscheibe
durchbricht. Nach ein paar Metern des freien Falls schlägt man auf dem
nassen Boden auf, das Alien obenauf und noch immer in Tötungslaune. Mit
Hilfe der Waffe kann er den Kopf des Biests fernhalten, um ihm dann eins
mit der Waffe zu verpassen und es mit einem direkten Treffer in den
Schädel auszuschalten. Schöne Sauerei.

Nun aber schnell weiter und zurück zum
Team, denn alleine wird man gegen die vielen Alien-Viecher keine allzu
große Chance haben. Auf dem Weg zurück in die Basis stößt man noch auf
einen neuen Vertreter der gefährlichen Spezies. Irgendwo zwischen
“normalem” Alien und einer Königin angesiedelt, ist das Biest vor allem
schwer, stapft laut in der Gegend herum und kann ordentliche
Rammattacken ausführen. Die Lösung: Erstmal schnell die Beine in die
Hand nehmen und im letzten Moment unter einer sich schließenden Tür
hindurchrutschen, bevor der kräftige Verfolger selbige zwar rammt, aber
nicht durchbrechen kann.

Noch mal Glück gehabt. Relativ gesehen
jedenfalls, schließlich lauern in der Basis auch noch viele der Biester.
Aber wenigstens ist man wieder in gut bewaffneter Gesellschaft. Maximal
vier Teilnehmer können im Koop-Modus gemeinsam agieren und jederzeit
mitmachen oder wieder aussteigen. Ein kompetitiver Multiplayer-Modus, in
dem man gegen andere menschliche Mitspieler spielt ist darüber hinaus
ebenfalls geplant, allerdings kann man derzeit noch keine genaueren
Details dazu nennen.

Aber wieder zurück zum eigentlichen
Geschehen. Der Marine schnappt sich eine aus dem Film bekannte Sentry
Gun und platziert sie in einem nahen Korridor. Und zwar genau zum
richtigen Zeitpunkt, denn schon wenige Sekunden später stürmen die
Aliens an, werden jedoch von dem kleinen Helfer mit kleinen Feuerstößen
fachmännisch in Einzelteile zerlegt.

Letztlich sind es allerdings zu viele
Aliens und einer der Kollegen wird auch noch von einem der Biester in
einen Lüftungsschacht gezogen. Das nimmt kein schönes Ende. Die Marines
ziehen sich in den größeren Raum zurück, als plötzlich für mehrere
Sekunden das Licht ausfällt. Das Herz rast und fast zeitgleich mit der
Aktivierung der roten Notbeleuchtung tauchen weitere Angreifer auf.
Diverse zerlegte Viecher später verlässt der Trupp – oder was von ihm
übrig ist – den Raum.

Während einer der Kollegen die Tür
zuschweißt, steht der Rest schon wieder vor neuen Problemen. Soll
heißen: Mehr Aliens. Einer der NPCs schnappt sich einen gelben
Lastenheber und röstet mithilfe von dessen Flammenwerfer die Angreifer.
Und gerade als man denkt, es könne nicht noch viel schlimmer kommen,
bricht eine Alien-Königin durch die nahe Tür, erledigt einen der Marines
und schnappt sich den Spieler, bevor der Bildschirm schwarz wird.

Und es ist auch nicht das einzige Mal,
dass man Bekanntschaft mit der Königin machen wird, wie ein anschließend
gezeigter Zusammenschnitt diverser Szenen aus dem Spiel andeutete. Auf
jeden Fall bekommt ihr es auf LV-426 mit haufenweise der tödlichen
Kreaturen zu tun.

Klar, Gearbox Software legt hier
viel Wert auf die Inszenierung und fährt dementsprechend auch sehr viele
geskriptete Sequenzen auf, während man auf meist begrenztem Raum
agiert. Das mag den einen oder anderen stören, mich persönlich jedoch
nicht. Ausgehend von den gezeigten Szenen scheint Colonial Marines auf
jeden Fall ein intensiver und äußerst stimmungsvoller Shooter zu werden,
gameplaytechnisch mache ich mir bei Gearbox sowieso keine großen
Sorgen. Wie es dann in puncto Story und Abwechslung aussieht, wird sich
noch zeigen müssen, denn Gearbox hat außer der Brothers in Arms – Serie
keinen nennenswerten Hit landen können.

 

Quelle

http://ps4info.de/
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