Antworten

Mass Effect 3 Preview – Eine Ära geht zu Ende by www.ps3info.de

Nach
nun mehr als zwei Jahren Wartezeit ist es im März 2012 endlich soweit.
Mass Effect 3 schickt euch in die entscheidende Schlacht gegen die
Reaper, welche sich angemacht haben unsere geliebte Erde anzugreifen.
Das Spiel wurde in der Fangemeinde in den letzten Wochen und Monaten
stark diskutiert. Es wurden Befürchtungen geäußert, denen zufolge Mass
Effect 3 zu einem simplen Actionshooter verkommt. Ich konnte die Story
anspielen und kann in dieser Hinsicht Entwarnung geben. Ja, Mass Effect 3
wird Actionlastiger sein als der Vorgänger, aber BioWare hat auch die
Rollenspielanteile gewaltig in die Höhe geschraubt.

Mass Effect 3 Titelbildschirm

Der Anfang: Bombastisch!

Man beginnt Mass Effect 3 wie gewohnt
als “Commander” Shepard, der sich vom Dienst freistellen hat lassen und
nun als Sicherheitsberater der Erde tätig ist. Shepard wird vor
Verteidigungsrat der Erde zitiert, die seine Ideen und Strategien zur
Verteidigung der Erde hören möchten. Dann, wie aus dem Nichts eine
riesige Explosion. Als der Rauch sich legt, sieht man schon die Ursache
des Problemes. Die Reaper greifen die Erde früher als erwartet an und
nun müsst ihr gemeinsam mit Admiral Anderson die Normandy (Shepards
Raumschiff) erreichen um vorerst dem Angriff der Reaper zu entkommen und
nach Verbündeten in der Galaxie zu suchen. Man beginnt außen am
Konzilsgebäude und die Ausicht ist schlichtweg atemberaubend, wenn auch
die Stimmung beklemmend wirkt. Gigantische Reaperschiffe beschießen die
Erde, Hochhäuser brennen, riesige Belagerungsroboter stampfen durch die
Stadt und bringen Tod und Zerstörung.

Reaper Belagerungsroboter

Gameplay und packende Momente

Die Steuerung wurde auch fast 1:1 aus
dem Vorgänger übernommen. Man kann ganz einfach zwischen den unzähligen
Waffen wechseln, diese dann mit verschiedenen Munitionsarten bestücken,
seinen Begleitern Befehle erteilen und schnell von Deckung zu Deckung
spurten. Auf dem Weg zu einer Funkstation erleben wir einige
Schusswechsel mit mutierten Kannibalen, hechten von Deckung zu Deckung
und feuern gezielte Salven auf das außerirdische Gesocks ab.  Das ist
alles schon so bekannt aus  Mass Effect 2 , nur nicht inmitten eines
solchen Spektakels.

Stellungskampf gegen Mutanten

Da brechen unvermittelt Vorsprünge weg,
stürzen Kampfjets ab oder fliegen gar ganze Gebäude in die Luft.
Dazwischen bietet Mass Effect 3 immer wieder ruhige Momente. So trifft
Shepard auf einen kleinen Jungen, der sich in einem Luftschacht
verkrochen hat und selbst auf gutes Zureden nicht heraus kommen
will. Wenige Sekunden später ist er plötzlich verschwunden. Als wir den
kleinen Buben am Ende der Mission wieder treffen, kommt es zu einer der
herzzerreißendsten Szenen, die wir jemals in einem Spiel zu sehen
bekamen. Ein Paradebeispiel dafür, wie gut es Bioware erneut vermag, den
Spieler emotional zu packen.

Der Angriff der Reaper hat begonnen

Rollenspiel +

Nun wollen wir uns das Charaktermenü
etwas genauer ansehen. Das fällt komplexer aus als in Mass Effect 2. So
besitzt jede Heldenklasse nun acht Talente, die sich durch
Levelaufstiege in bis zu sechs Stufen ausbauen lassen. Das interessante
hierbei: Ab Stufe 3 müssen wir uns bei jeder Fertigkeit für eine von
zwei möglichen Spezialisierungen entscheiden. Dem Adrenalinstoß des
Soldaten etwa können wir entweder mehr Wucht verpassen oder dessen
Wirkungskreis erweitern. Und das Talent »Kryo-Munition« erlaubt längere
Einfrier-Phasen bei getroffenen Gegnern oder die Ausrüstung aller
Crew-Mitglieder mit den praktischen Eisgeschossen.

Die acht unterschiedlichen Talente

Die neun möglichen Spezialisierungen innerhalb eines Talents

Rollenspielpuristen werden das zwar als
weder innovativ noch sonderlich vielseitig abtun, im Vergleich mit dem
Vorgänger ist das neue Charaktersystem allerdings eine große
Steigerung. Insbesondere weil es zum Herumprobieren einlädt, denn
investierte Fertigkeitenpunkte lassen sich jederzeit zurücksetzen und
neu verteilen. So entfällt auch die Gefahr, seinen Shepard und dessen
KI-Kollegen zu »verskillen«. Noch mehr Spezialisierungs-Tüftelei
erlauben die neuen Werkbänke, über die Shepard immer mal wieder
stolpert. Hier können wir unsere Waffen mit Upgrades, die wir in Kisten
oder bei erledigten Feinden finden, nachhaltig und vor allem sofort,
also direkt im Gefecht aufwerten. Praktisch, denn so müssen wir nicht
mehr wie bisher erst auf unser Schiff, die Normandy, zurück, um bessere
Ausrüstung einsetzen zu können. Ob dies aber auf die Dauer wirklich so
motivierend ist, bleibt letztendlich abzuwarten.

Sir, we just got a COOP  

Der dritte und letzte Teil der Mass
Effect Saga wird mit einem Multiplayer-Modus bestückt sein. Allerdings
kein Multiplayer im klassischen Sinne mit Team-Deathmatch oder Capture
the Flag, nein, Mass Effect 3 wird mit einem Coop-Modus aufwarten
können. In diesem wird man aber nicht die Story zusammen durchspielen
können, sondern muss in “Gears of War – Manier” Wellen von Gegner
abwehren.

Charakterwahl im Coop-Modus

Zu allererst wählt man seinen Charakter
aus den unzähligen Rassen die es im Mass Effect Universum gibt aus,
dann wählt man eine Karte aus auf der man spielen möchte. Zu guter letzt
müssen noch ein Schwierigkeitsgrad und als Boni Challenges ausgewählt
werden und schon kann man sich mit seinen Freunden in den Kampf stürzen.

Spieleinrichtung des Coop-Modus

In der Beta wird es Elf Gegnerwellen
geben, in denen euch – je höher ihr kommt immer stärkere Gegner euch
nach dem Leben trachten werden. Innerhalb der kämpfe müsst ihr auch
gelegentlich kleinere Missionen erfüllen, die euch dann Bonuspunkte
bringen. So muss man zum Beispiel mehrere Funksender aktivieren während
man noch mit den Feinden zu tun hat.

Nachbesprechung/Statistik nach einer Coop-Runde

Kampf im Coop-Modus

Fazit:

Ich will ehrlich sein bei vielen Szenen
in der Demo bekam ich wirklich Gänsehaut und litt richtig mit den
Protagonisten mit. Das ist einfach ein Zeichen für die Qualität die Mass
Effect 3 schon jetzt in diesem unfertigen Zustand schon hat. Das
Fertige Spiel wird, wenn nicht noch gewaltige Fehler passieren, meiner
Meinung nach ein Kandidat auf den Titel “Game of the Year 2012″.
Desweiteren kann ich nur eines sagen, es wird eindeutig der beste Teil
der Trilogie. Es ist bombastisch inszeniert, zieht einen sofort in die
Geschichte hinein, sodass man einfach nicht mehr aufhören kann es zu
spielen. Beim Multiplayer hingegen bin ich noch skeptisch. Er ist zwar
sehr kurzweilig und mach auch Spass, die Frage die sich mir stellt, wie
es da auf längere Dauer aussieht. Denn im Prinzip spult man in jeder
Coop-Runde das selbe monotone Spielprinzip ab. Da frage ich mich
wirklich ob Mass Effect 3 wirklich einen Multiplayer-Modus nötig hat.
Nichts desto trotz kann ich persönlich den 08.März 2012 kaum mehr
erwarten, denn ich will unbedingt wissen wie die Geschichte weitergeht
und was BioWare noch alles an Ideen in das fertige Spiel einbaut.

 

Quelle

http://ps3info.de/mass-effect-3-preview-eine-ara-geht-zu-ende

http://ps3info.de/
Teilen
Bitte benutzen Sie unformatierten Text
Ankündigungen
Willkommen im offiziellen PlayStation Forum!

Um eine Nachricht zu verfassen, musst du dich mit deiner PLAYSTATION Network Anmelde-ID und deinem Passwort anmelden.

Solltest du keinen PSN Account besitzen klicke bitte HIER um dich zu registrieren.