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rolfu
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National Final Frankreich - Ein paar Eindrücke

Die Schweizer durften bekanntlich letztes Weekend nach Frankreich reisen. Hier nun ein paar Eindrücke!
 
Wir fuhren am Samstag morgen los und trafen am Abend in Le Castellet ein. Es folgte eine Übernachtung im Hotel in der Nähe der Rennstrecke. Am morgen ging es für die Schweizer zuerst auf die richtige Rennstrecke. In 10er Gruppen aufgeteilt durften wir zuerst auf einem kleinen Parcurs um Pilonen viele Runden drehen im Nissan Z370. Bereits dies hat ordentlich Spass gemacht! Aber das beste sollte im 2. Teil folgen: Fahren auf einem Teil der Strecke mit beinahe 200 km/h. Dabei war weniger der Top-Speed spektakulär als vielmehr das anschliessende Anbremsen der Kurve und das Fahren am Limit. Erstaunlich wie problemlos die Gamer das alles beherrschten, wie wenn sie nie etwas anderes gemacht hätten. Kleiner Vergleich vom realen zum virtuellen Fahren: im Grundsatz ist es ähnlich, aber real viel spassiger! Im Game eiert die Strassenversion des Nissan viel zu stark, aber das wusste ich auch schon vorher.
 
Am Nachmittag mussten wir dann leider spielen, obwohl wir alle noch lieber auf der Rennstrecke gewesen wären. Das Turnier - um es bereits vorweg zu nehmen - war organisatorisch sehr schlecht. Der Spielmodus, die Strecken, das Auto und auch die Einstellungen wurden nicht kommuniziert. Anschliessend liess sich folgender "Modus" dokumentieren:
 
Einstellungen: Traktionskontrolle Stufe 7 (!), Tuned-Car
1. Runde: Indy Infield, 3 Runden, 4 Spieler mit Kollision, 1 Warm-up Runde
1,5. Runde: Hoffnungsrunde für die Ausgeschiedenen (wurde erst im Nachhinein so eingebaut...)
2. Runde: Zeitfahren mit 4 Spielern, 3 Runden, 1 Warm-up Runde
(während der Veranstaltung haben die Organisatoren bemerkt, dass die Fahrer ja kollidieren können. Vom Windschatten auf der langen Geraden wollen wir gar nicht erst sprechen. Also Abbruch und Neustart. Diesmal etwas versetzt. Zudem wussten wir nicht wer aufgrund welcher Kriterien weiterkommt. Mal hies es der beste jeder Runde, mal warens die besten 2 und mal von allen die besten 4.)
3 Runde: Finale auf der Nordschleife, 2 Runden, 1 Warm-up Runde
 
Kritik: Das Spielen kam viel zu kurz. Selbst die Finalisten absolvierten lediglich 8 gültige Runden, dann war Feierabend! Die gefährliche 1. Runde überstand ich problemlos, andere scheiterten aufgrund der eingeschalteten Kollision bereits dort. Die Schiedsrichter waren bloss dekoration und schritten selbst bei den unmöglichsten Manövern nicht ein. Mich erwischte es in der 2. Runde. Ich war auf der schnellen Runde als mich der Schidsrichter antippte und ansprach. Ich nahm die Kopfhöhrer ab und fragte was los sei um zu erfahren, dass dies denn nun meine Quali Runde sei. Aha, danke! Die 1. Runde war somit bereits in der 1. Kurve ruiniert, die Konzentration aufgrund des Ärgers völlig dahin. Ich wollte nochmal starten, was mir verwehrt wurde. Anschliessende Proteste brachten nichts und wurden ins lächerliche gezogen. So verärgert war ich noch selten, denn die Chancen standen als letzter Top-10 Qualifikant gut... :Argh:
 
Es war somit ein unvergessliches Weekend, im Positiven wie im Negativen Sinne. Der Game-Teil sollte einfach von Gamern geplant werden und nicht von irgendwelchen Leuten, die weder vom Rennsport noch vom Gamen eine Ahnung haben. Zudem müssen die Regeln klar und verständlich vor dem Start kommuniziert werden. Aber nächstes Jahr bin ich wieder dabei :smileywink:
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LAW579
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Nachricht 2 von 2 (364 Ansichten)

Betreff: National Final Frankreich - Ein paar Eindrücke

Beim Österreich Finale lief es ähnlich, dauernd neue Regeln führten zu einen peinlichem Chaos bei dem "fair play" nicht im Hintergrund stand. Nein. Dieses Event kantte kein fair play. Falls es ein nächstes Mal geben sollte werd ich mir schnappen was ich haben will ohne Rücksicht auf Andere.

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