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Prince of Persia - The Two Thrones / Prince of Persia Trilogy



Prince of Persia - The Two Thrones

Genre: Action-Adventure

Altersfreigabe: Ab 16 Jahren

Sprache: Deutsch

Geschichte:

Nachdem der Prinz den Dahaka auf der Insel der Zeit bezwingen konnte, bewahrte er damit nicht nur sich sondern auch die Herrscherin der Zeit vor ihrem Schicksal. Die Herrscherin der Zeit kehrte gemeinsam mit dem Prinzen in das Königreich seines Vaters zurück, nach Babylon. Doch Babylon wurde von einer dunklen Bedrohung heimgesucht und der Prinz musste einsehen, das er seinem Schicksal erneut entgegen treten muss ...


Spielgeschehen:

Nachdem die Herrscherin der Zeit verschleppt wurde, muss sich der Prinz einen Weg durch Babylon bahnen, um die Herrscherin der Zeit zu finden und zu befreien.

Im Kampf stehen dem Prinzen wie auch in den Vorgängern seine akrobatischen Fähigkeiten zur Verfügung. Der Prinz kann Wände entlang laufen um Abgründe oder Fallen zu überwinden, an Vorhängen mit Hilfe seines Dolches hinabgleiten oder Säulen nutzen um Gegner zu attackieren. Natürlich kann der Prinz mit seinen akrobatischen Fähigkeiten auch wieder Gegner attackieren, diese werfen oder entwaffnen.



Im Bereich Gegner attackieren hat der Prinz nun eine weitere Möglichkeit, nun ist des möglich, einen Speed Kill einzusetzen. Hat der Prinz die Möglichkeit sich einem Gegner unbemerkt zu nähern, z.B. durch anschleichen oder von einer höher gelegenen Stelle, kann der Prinz einen Angriff starten und den Gegner mit einen oder mehreren Attacken schnell besiegen. Wenn der Prinz den Angriff startet, muss man den richtigen Zeitpunkt treffen um den Gegner schwer oder gar tödlich zu treffen. Verpasst man den Zeitpunkt, nutzt der Gegner die Möglichkeit zur Abwehr, trifft man allerdings den richtigen Zeitpunkt, folgt ein tödlicher Angriff oder der Prinz versucht einen weiteren Angriff wo wiederum der richtige Zeitpunkt wichtig ist. Mit diesem Speed Kill ist es auch möglich nicht nur einen sondern zwei Gegner zu attackieren, was dem Prinzen eine Menge Ärger ersparen kann.

Der Sand der Zeit darf auch diesmal wieder eingesetzt werden, sollte sich der Prinz den einen oder anderen Fehltritt leisten, kann man die Zeit kurzfristig zurück drehen und dem Tod ein Schnippchen schlagen.

Der Prinz hat nun auch die Möglichkeit seinen Dolch an bestimmten Stellen in die Wand zu rammen, um sich daran fest zu halten und höher gelegene Stellen zu erreichen.

Im Gegensatz zu den Vorgängern hat der Prinz diesmal nur einen Dolch bzw. später den Dolch der Zeit als Hauptwaffe. Allerdings kann er auch eine zweite Waffe aufnehmen, z.B. von einem Waffenständer oder Waffen die Gegner hinterlassen haben. Die Entwickler haben auch hier wieder Sinn für Humor bewiesen, so kann man zusätzliche Zweitwaffen freispielen, z. B. ein Telefon. Allerdings dient das Telefon nicht zum anrufen, sondern erfüllt eher den Zeck den Gegnern damit einen Scheitel zu ziehen, ob man danach einen Notarzt rufen kann, ist wohl eher fraglich. Ebenfalls lässt sich auch eine Kettensäge freispielen, was sicher ganz amüsant ist, vor allem weil man sich in der Antike befindet.

Eine weitere Neuerung ist ein alter Ego des Prinzen, ein Teil des Körpers des Prinzen wird vom Sand der Zeit befallen, was den Prinzen ab und an in ein Sandmonster verwandelt. In diesem Zustand verliert der Prinz zunehmend Lebensenergie und braucht Sand der Zeit um seine Lebenskraft aufzufrischen. Diese hinterlassen Gegner oder bekommt der Prinz durch zerschlagen von Gegenständen. Kommt der Prinz mit Wasser in Berührung, so verwandelt er sich in seinen normalen Zustand zurück und verliert keine Lebenskraft mehr. In der Gestalt des Sandmonsters hat der Prinz eine Kette als Waffe, mit dieser Kette kann er nicht nur Gegner aus der Entfernung angreifen, er kann diese Kette an bestimmten Stellen auch als Hilfe benutzen um Abgründe zu überwinden oder eine Steinplatte aus einer Wand zu ziehen.

Auch in der Gestalt des Sandmonsters kann der Prinz einen Speed Kill einsetzen, schleicht sich der Prinz z.B. von hinten an, nutzt er die Tatsache, das viele Leute gern eine Kette um den Hals tragen, allerdings versteht der Prinz darunter etwas anderes und zieht die Kette um den Hals des Gegners etwas enger als jenem das gefallen dürfte. Hangelt sich der Prinz allerdings an einer Kette herunter und überrascht einen Gegner, so macht er keine Anstalten extra nach unten zu springen, sondern nutzt die Reichweite seiner Kette und zeigt dem Gegner so, das nicht immer alles Gute von oben kommt.

In Babylon trifft der Prinz auch eine Bekannte aus einem früheren Abenteuer wieder, die Prinzessin Farah steht dem Prinzen ab und an hilfreich zur Seite und bedarf auch hin und wieder ein klein wenig Hilfe.

Da sich der Prinz durch das riesige Babylon bewegt, steht dem Prinzen auch zweimal ein Streitwagen zur Verfügung mit dem er schneller voran kommt. Allerdings stehen die Gegner nicht tatenlos in der Gegend herum, so muss man sich schon mal Gegnern erwehren die eine kurze kostenlose Stadtrundfahrt mitmachen wollen. Der Prinz muss die Gegner dann natürlich tatkräftig davon überzeugen das er lieber allein fährt und eine wichtige Verabredung hat. Allerdings taucht auch schon mal ein Gegner mit einem eigenen Streitwagen auf, dieser scheint den Prinzen allerdings als Konkurrenz anzusehen und versucht seinerseits den Streitwagen des Prinzen gegen eine Mauer zu drücken, was dem Prinzen natürlich gar nicht zusagt und so sollte man den Gegner davon überzeugen, wer der Herr in Babylon ist.



Die Steuerung ist nicht schwer und eignet sich für Anfänger, Kenner der Vorgänger werden sich ohne Probleme schnell zurecht finden. Auch diesmal eire wieder eine Hilfestellung geboten, die im Spiel die Möglichkeiten des Prinzen erläutert, für Anfänger sehr nützlich.

Grafisch wurde Babylon gut in Szene gesetzt, eine riesige antike Stadt, in deren Zentrum der riesige Turm von Babel empor ragt. Die legendären hängenden Gärten von Babylon sind ebenfalls Bestandteil und das Ausmaß der riesigen Stadt Babylon bekommt man später eindrucksvoll zu Gesicht, wenn man den Turm von Babel erklommen hat und eine Blick über Babylon wagt.

Der Schwierigkeitsgrad zieht im späteren Spielverlauf mitunter stark an und man bekommt hin und wieder das Bedürfnis in den Controller beißen zu wollen.

Soundtechnisch wurde gerade bei Kämpfen eine etwas rockige Soundkulisse gewählt, die aber das eine oder andere Mal doch etwas nerven kann.

Fazit:

Prince of Persia - The Two Thrones bietet ein weiteres Abenteuer mit dem Prinzen und dem Kampf gegen sein Schicksal. Abenteuerlustige Spieler/innen werden hier wieder ihre Freude haben, allerdings könnte der Schwierigkeitsgrad den/die eine/n oder andere/n schon mal zur Verzweiflung bringen. Freispielbare Extrawaffen, eine Video- und Bildergalerie sowie zwei mögliche Enden laden zum erneuten Spielen ein.

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Kann Tod Schlaf sein, wenn Leben nur ein Traum ist?
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Beyond Good & Evil



Beyond Good & Evil

Genre: Action-Adventure

Altersfreigabe: Ab 12 Jahren

Sprache: Deutsch

Geschichte:

Die Bewohner des Planeten Hillys müssen viel erdulden, jeden Tag werden sie von den DomZ angegriffen. Die Alpha-Abteilung die für den Schutz von Hillys und seinen Bewohner zuständig ist, scheint wenig gegen die Angriffe der DomZ ausrichten zu können. Jade, eine junge Reporterin bekommt den Auftrag, heraus zu finden was wirklich hinter den Angriffen der DomZ steckt.



Spielgeschehen:

Als Jade gilt es, Hillys zu erkunden und die Wahrheit Stück für Stück aufzudecken.

Die wichtigste Waffe ist dabei Jades Kamera, die Kamera ist auch gleichzeitig Jades Haupteinnahmequelle. Mit ihrer Kamera kann Jade nicht nur Bilder machen, sie kann ebenfalls Nachrichten und E-Mails empfangen, Gegenstände, Karten oder gar Lebewesen scannen.

Besonders Bilder von den Lebewesen auf Hillys sind bei einem Auftraggeber von Jade sehr gefragt. Je nach Lebewesen das Jade fotografiert, wird das Bild dementsprechend entlohnt. So kommt nach und nach eine Sammlung zusammen, die dokumentiert welche Lebewesen Hillys bevölkern.

Um sich gegen aggressive Lebewesen oder Gegner zu wehren, hat Jade auch einen Kampfstab, mit dem sie sich die Gegner notfalls vom Leib halten kann. Später bekommt Jade noch einen Gyrodisk-Handschuh, mit dem sie nicht nur Gegner aus der Entfernung angreifen kann, sondern auch Schalter betätigen kann, wenn diese zu weit weg sind oder ein Hindernis den Weg versperrt.

Im Kampf steht Jade immer wieder ein Freund zur Seite, der sie tatkräftig unterstützt oder bei Bedarf eine Spezial-Attacke ausführt.

Jade kann sich auf mehrere Arten auf Hillys bewegen, normalerweise ist Jade zu Fuß unterwegs, will sie allerdings verschiedene Orte erreichen oder erkunden, kommt sie ohne Hooverkraftfahrzeug nicht weiter. Mit Hilfe des Hooverkraft kann Jade auch an Rennen teilnehmen oder einfach ein bisschen Hilliys auf der Suche nach neuen Bildern für die Lebewesendatenbank erkunden.

Später lässt sich das Hooverkraft auch aufwerten, so kann Jade später sogar mit dem Hooverkraft kurze Sprünge machen, was ein paar zuvor unerreichbare Stellen auf Hillys erreichbar macht. Im späteren Verlauf darf sich Jade dann auch durch die Luft bewegen, was die Suche nach neuen Bildern von Lebewesen auf Hillys ebenfalls erleichtert.

Auf Hillys gibt es auch einige Geschäfte, je nachdem akzeptieren diese mitunter nur bestimmte Zahlungsmittel. Im Normalfall kann Jade mit ihrer Kreditkarte Einkäufe tätigen, in einem Geschäft gelten allerdings Perlen als Zahlungsmittel.

Perlen lassen sich auf Hillys an verschiedenen Stellen finden, einige muss man gewinnen, andere hinterlassen Gegner.



Grafisch wurde Beyond Good & Evil schön in Szene gesetzt, die Umgebungen und Charaktere geben dem Spiel das gewisse Etwas.

Die Steuerung ist nicht schwer und man findet sich schnell zurecht, die Steuerung eignet sich somit auch für Anfänger.

Der Schwierigkeitsgrad ist ausgeglichen und dürfte so auch Anfängern einen guten Einstieg bieten.


Fazit:

Beyond Good & Evil gehört zu den Titeln die in keiner Spielsammlung fehlen sollten, das Spiel weiß nicht nur die jungen Spieler/innen zu begeistern. Das Spiel bietet eine schöne kleine Welt zum erkunden, Minispiele, eine Geschichte die ein paar Überraschungen berit hält und eine Menge Spielspaß.

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Kann Tod Schlaf sein, wenn Leben nur ein Traum ist?
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AW: Sielnt Hill 4 - The Room


Ich finde es nur etwas schade das ich hier so ziemlich der einzige bin, der etwas hier herein schreibt.
Gerade im Bereich Rollenspiele, Jump & Run usw. könnte man hier sicher noch einiges dazu beitragen.


Welches Spiel hättest du denn gern? :smileyhappy:




Suikoden V

Genre: Rollenspiel
Entwickler: Konami Computer Entertainment Tokyo,Inc.
Sprache: englisch
Format: DVD - September 2006


Die Story:
Falena, das blühende Land am Feitas, wird seit Jahrhunderten traditionell von einer Königin regiert. In einem offenen Turnier, den Heiligen Spielen, kämpfen die Recken aller Nationen nicht nur um den Sieg, sie kämpfen vor allem um das Herz und die Hand der Prinzessin und erlangen neben diesen auch die Oberaufsicht über die Königliche Garde. Ein Posten, der durchaus Begehrlichkeiten wecken kann. Und so sieht sich der Prinz des Landes, der eigentlich nur liebenswerter Bruder der Thronfolgerin sein wollte, einer feinnetzigen Intrige der Höflinge und Barone gegenüber, die das Land ins Verderben und das Volk in einen blutigen Bürgerkrieg stürzen.
Geflohen aus dem Palast, der von den Verrätern in einem Handstreich genommen wurde, zieht sich der Prinz auf eine uralte aber bestens erhaltene Ruine der legendären Sindar zurück und schart Gleichgesinnte um sich, nur ein Ziel verfolgend, seine geliebte Schwester zu befreien, die getöteten Eltern zu rächen und das Land wieder in Frieden und Harmonie zu vereinen.
Ein langer, schwerer Kampf steht ihm und seinen Rebellen bevor.

Gameplay:
Diesmal dürft ihr wieder mit sechs Kämpfern in die Schlacht ziehen. Und wie immer wählt ihr eure Schar aus insgesamt 108 Gefährten, die euch aktiv oder passiv unterstützen. Neben den klassisch rundenbasierten Auseinandersetzungen müsst ihr euch auch in Duellen Mann gegen Mann und großinszenierten strategischen Schlachten beweisen. Diese finden teilweise zu Lande oder auf den vielen Flüssen des Reiches statt und können hier nicht wie gewohnt an einen Stellvertreter übertragen werden. Die Flüsse sind es auch, die euch in die entlegensten Gegenden des Landes bringen, von wo aus ihr zu Fuß weitermarschiert. Habt ihr Viki gefunden, dürft ihr per Teleportation abkürzen. Die Quests ergeben sich aus der Suche nach euren verborgenen Gefährten, ihr könnt Handel betreiben um eure Kasse aufzubessern, den Palast mit Beutegut verschönern, eure Ausrüstung verbessern und Talente in Kampfkraft und Magieanwendung steigern.
Untertitel: deutsch
Handbuch: deutsch

Grafik:
Einfach aber sehr detailliert gehalten. Es überraschen die zarten Pastelltöne und die distanzierte Optik, die sofort an die ersten beiden Teile auf der PSone erinnert und auch deren Charme gekonnt einfängt. Fehlen die großen grafischen Effekte, so überzeugt das Game durch liebevolle Charaktere und hinreißend schön gestaltete Animationen. Die vielen kleinen Ladebildschirme verwirren dagegen schon bald, auch wenn sie nostalgisch an den Start der Serie erinnern.

Atmosphäre:
Dem etwas androgynen Helden will man nicht so ganz die Rolle des Rebellenführers abkaufen, doch er meistert seine Sache wie immer wortkarg und mit unwiderstehlicher Dynamik. Das Game lebt von einer überaus glaubwürdigen Story, die überraschende Wendungen bereithält. Das epische Werk über den Kampf einer Rebellenarmee gegen Thronräuber, Verrat und höfische Intrigen fesselt den Gamer weit über einhundert Stunden ans Pad. Ein Erlebnis.

Meinung:
Es ist und bleibt die Rollenspielserie mit dem größten Spiel- und Suchtfaktor. Alle Gefährten aufzuspüren ist wahrlich ein heroisches Unternehmen. Zeitlich spielt das Game nach den Ereignissen des Vorgängers, optisch orientiert es sich an den Beginn der Reihe - legt man die Scheibe ein, fühlt man sich sofort heimisch.
Ein Meisterwerk, das man jedem Rollenspielfan wärmstens empfehlen muss. Unbedingt kaufen!

Ein Tipp am Rande:
Sobald ihr Zeit habt, besucht noch einmal das Verließ. Hier trefft ihr auf den Kartographen Takamu, der euch die Orientierung in der Wildnis erheblich erleichtert.
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AW: Neuer Spieletest & Kauftipp Beitrag




Arc: Twilight Of The Spirits

Genre: Rollenspiel
Entwickler: Cattle Call
Sprache: deutsch
Format: DVD - Januar 2004

Die Story:

Zwei Helden. Der eine, Kharg, ist Anführer des Schutzkorps der Menschen. Der andere, Darc, bemüht sich, die Deimos zu einen. Deimos, das sind seltsame Mischwesen, halb Mensch, halb Monster. Sie erschienen damals, als der legendäre Held den Göttlichen Herrscher besiegte und die Geister die Erde verließen. Heute kämpfen beide um die kostbaren Energiereserven des Landes. Und je knapper diese werden, umso erbitterter wird ihr Kampf. Was beide, Kharg und Darc, aber nicht wissen: Sie sind Brüder! Die Mutter Mensch, der Vater Deimos. Einst lebten ihre Eltern den Traum von der Gleichheit aller Rassen, nun müssen ihre Kinder im Angesicht des wiedererwachten Göttlichen Herrschers diese Hoffnung neu beleben. Und das wird ein viel, viel schwierigerer Kampf, als der gegen den übermächtigen Feind.

Gameplay:
Bei diesem rundenbasierten Rollenspiel könnt ihr bis zu sechs Partymitglieder aus insgesamt vierzehn spielbaren Charakteren wählen. Im Gefecht wird euer Bewegungsspielraum durch einen bestimmten Radius vorgegeben, eingeengt von Hindernissen, Freund und Feind. Das lässt euch einigen Platz für strategische Überlegungen. Auf der Karte bewegt ihr euch linear von Aktionspunkt zu Aktionspunkt, durch Zufallskämpfe unterbrochen. Jeder Charakter verfügt zudem über magische oder spezielle Fähigkeiten, die nach und nach erlernt werden können.

Grafik:
Durchwachsen. Das Umfeld sieht sehr schön, sehr stimmig aus, doch hätten die Figuren einige Polygone mehr vertragen können. Insgesamt wirkt das Spiel aber optisch sehr gediegen. Gehobenes Mittelmaß.

Atmosphäre:
Die hat es ihn sich. Ihr durchlebt ein Wechselbad der Gefühle, da ihr immer abwechselnd Mensch und Deimos spielt. Habt ihr gerade als Mensch gegen die Deimos gekämpft, seht ihr im Folgenden die Situation aus deren Blickfeld und müsst euch mit dieser Sichtweise identifizieren. Das zieht sich durchs ganze Game und macht den Reiz eines wirklich ungewöhnlichen Rollenspiels aus.

Meinung:
Was für eine Metapher: Es gibt kein Schwarz und Weiß, es gibt kein Gut und Böse, keinen gerechten und auch keinen ungerechten Krieg. Ihr müsst damit leben, daß es die Zwischentöne sind, die Abstufungen des Grau, was für den einen böse ist, ist für den anderen gut. Und ihre Kriege rechtfertigen sie alle mit den Begriffen von Frieden und Freiheit - und es geht doch immer nur ums Öl... um Geistersteine, meine ich.
Ein geniales, nachdenklich machendes RPG, das man unbedingt gespielt haben sollte.

Ein Tipp am Rande:
Lasst euch nicht einlullen. Das Spiel ist recht einsteigerfreundlich und relativ einfach, aber der Endgegner ist hammerhart. Nehmt auf alle Fälle an den Arena-Kämpfen im Kloster und im Kolosseum teil und sichert euch die beiden Hauptpreise - damit könnt ihr beruhigter zum großen Finale gehen.
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Wild Arms 3

Genre: Rollenspiel
Entwickler: Media.Vision Entertainment Inc.
Sprache: englisch
Format: DVD - Februar 2003

Die Story:

Filgaias Blütezeit liegt wohl schon etwas länger zurück. Der einst so prachtvolle Planet versandet, Steppe breitet sich aus. Da, wo früher Meere rauschten, erstrecken sich jetzt weite Sandfelder. Es scheint nur noch kurze Zeit zu wären, bis das Land ganz in Wüsten versinkt.
Das Leben ist hart für die Bewohner Filgaias. Die stärksten unter ihnen ziehen als Drifter durch die weiten unbewohnten Ebenen, immer auf der Suche nach Gold und Ruhm, immer im Kampf gegen Banditen und gefährliche Mutationen. Und so sitzt eines Tages auch Virginia Maxwell in einem Zug Richtung Ödnis, zu probieren, wie weit ihre Flügel sie tragen. An Bord befindet sich aber auch ein wertvolles, mächtiges Artefakt. Es kommt, wie es kommen muss: Plötzlich steht Virginia drei erfahrenen, entschlossenen Driftern gegenüber. Alle drei auf der Suche nach genau diesem Artefakt...
Das Schicksal hat sie zusammengeführt, und aus dieser Begegnung erwächst die Entschlossenheit Filgaia zu retten, den Planeten wieder zu einer wohnlichen Heimstatt seiner Bewohner zu machen.

Gameplay:
Rundenbasiertes Cel Shading-Rollenspiel, in dem ihr vier Charaktere in den Kampf führt. Hier benutzt ihr nach guter alter Westerntradition hauptsächlich Schusswaffen, könnt aber auch Magie wirken oder ein mächtiges Medium zur Hilfe anrufen. Jeder Charakter verfügt außerdem über spezielle Fähigkeiten, die euch beim Erkunden der Dungeons weiterhelfen. Oft bedarf es erst der Kombination aus verschiedenen Fähigkeiten, um die überaus interessanten Puzzles zu lösen. Neben den Waffen werden vor allem eure Skills rollenspielmäßig aufgewertet und das in den üblichen, häufig vorkommenden Zufallskämpfen. Allerdings habt ihr in Wild Arms 3 auch die Möglichkeit den Kampf zu meiden, abhängig vom aktuellen Stand eurer Begegnungs-Anzeige - sehr erfreuliches Feature.
Verkaufen könnt ihr überall in den Städten, kaufen allerdings nur bei einem fliegenden Händler. Sein Angebot ist aber eher bescheiden, Items finden sich in den Kämpfen und diversen Schatztruhen dagegen reichlich. Sidequests erfahrt ihr bei Gesprächen mit den Einwohnern.
Handbuch: deutsch

Grafik:
Hübsches Cel Shading. Wirkt das Spiel optisch auf der Oberwelt eher trist, zeigt es in den Dungeons sehr schöne Grafik. Effekte, wie Feuer, Explosionen, Magie, sehen exzellent aus, die Gestaltung der Verliese ist beispielhaft. Es überrascht, was man aus Sand alles machen kann.

Atmosphäre:
Westernromantik pur, obwohl das Game natürlich nichts mit dem Wilden Westen, wie wir ihn kennen, zu tun hat. Allein die kolossale Oberwelt, die doch stark an Monument Valley erinnert, die Schießeisen und schließlich auch das Transportmittel Pferd, beflügeln aber die Fantasie in die entsprechende Richtung.

Meinung:
Ganz hervorragendes RPG, das aber verdammt schwer ist. Dabei sind es nicht die Kämpfe, Bossgegner und Rätsel, die euch fordern, sondern vielmehr die Tatsache, dass ihr oft mutterseelenallein in der Welt steht und erst durch Befragen der Stadtbewohner den nächsten Hinweis erhaltet - und es gibt viele Städte und viele Bewohner. Der nicht untertitelte Text, der mitunter nicht angehalten werden kann, verlangt zudem ein einigermaßen gut angeeignetes Schulenglisch. Wer gern und viel unterwegs ist, bekommt mit Wild Arms 3 aber ein wunderschönes Rollenspiel und mit dem Millennium Puzzle das wohl interessanteste Minispiel des Genres.

Ein Tipp am Rande:
Vorsicht beim Upgraden der Waffen! Insgesamt kann nur 15-mal das Attribut verstärkt werden - da sollte man von Anfang an überlegen, was wirklich vorteihaft gebraucht wird.
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AW: Sielnt Hill 4 - The Room

Welches Spiel hättest du denn gern? :smileyhappy:


Alles was in diesen Genres und allen anderen empfehlenswert ist!

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Summoner

Genre: Rollenspiel
Entwickler: Volition Incorporated
Sprache: deutsch
Format: DVD - April 2001

Die Story:

Im Dritten Araenugeth erschlägt Laharah ihren Bruder, den Gott Urath...
Zwölfhundert Jahre später wird das Dorf Masad von Orenischen Soldaten überfallen. Sie suchen nach einem jungen Mann mit einem Zeichen auf der Hand. Joseph trägt so ein Zeichen. Ein weiser Bettler hatte ihm einst einen Ring gegeben und ihm erklärt, dass er mit dessen Hilfe einen Dämon beschwören könne. Da war Joseph ein Kind und dieser Verantwortung noch gar nicht gewachsen. Der damals beschworene Dämon half nicht gegen die Plünderer sondern zerstörte seinerseits selbst das Dorf. Joseph und sein Mentor Yago wurden davongejagt und trennten sich, nachdem der Junge den Ring in einen tiefen Brunnen warf.
Jetzt aber ist es an der Zeit den alten Freund von damals wieder aufzusuchen. Es ist an der Zeit, dass Joseph seine Bestimmung erfährt. Er hat das Zeichen auf der Hand, er ist der Summoner.

Gameplay:
Echtzeitrollenspiel in 3D. Insgesamt könnt ihr vier Charaktere und einen Dämonen in die Schlacht führen, dabei jederzeit von Charakter zu Charakter wechseln. Den übrigen Gefährten weist ihr ein Verhaltensmuster zu, das bereitwillig übernommen und perfekt ausgeführt wird. Von euren Gegnern erbeutet ihr neben Geld auch Waffen und Rüstungsteile und erhaltet Erfahrungspunkte, die ihr zur Verbesserung eurer Kampfeigenschaften nutzen könnt. Die Summonerringe erlauben Joseph zusätzlich einen Dämon zur Verstärkung der Truppe zu beschwören, den ihr selbstverständlich auch steuern dürft. Die Kamera ist während eures Abenteuers frei beweglich und stufenlos zoombar. Die sehr zahlreichen und mitunter äußerst aufwändigen Quests erhaltet ihr von Stadtbewohnern und bei Zufallsbegegnungen. Es kann jederzeit gespeichert werden.

Grafik:
Fast noch einer der Starttitel, kann er grafisch durchaus überzeugen. Sehr viel Detail, das durch die Zoomfunktion erst seine wahre Pracht erfährt. Leider, und das nimmt dem Titel viel von seiner Größe, trüben unzählige kleine technische Fehler den Gesamteindruck. Kann man über den grafischen Hintergrundaufbau und das eintönige Charakterdesign noch hinwegsehen, nerven festgefrorene Szenenabschnitte und fehlende Konversation schon erheblich.

Atmosphäre:
Typyisch westliches RPG. Jenseits der bunten Märchenidylle überrascht nicht nur die schwermütige Geschichte, die Entwickler bieten mit Summoner eine sehr durchdachte und ausgeklügelte Philosophie an, die in dieser Perfektion ihresgleichen sucht. Wer sich nicht scheut, viel Text im Game zu verarbeiten, wird von einer komplexen, hochinteressanten Welt belohnt.

Meinung:
Trotz aller technischer Probleme eines der besten Rollenspiele überhaupt. Dem Spieler eröffnet sich ein bis ins Kleinste durchdachte Universum, in dem jedes Glied stimmig eingefügt wurde. Die vielen kleinen Storywendungen sind genial eingearbeitet, die Quests schier endlos und fordernd. In der Welt von Summoner macht es ordentlich Spaß zu verweilen. Eines meiner Lieblingsspiele.

Ein Tipp am Rande:
Es wird sich nicht umgehen lassen, eure Kämpfer ordentlich aufzuleveln. Zum einen erfordern das die doch recht mächtigen Gegner, zum anderen erfahrt ihr nur so alle Kampftechniken, die euch das Spiel zur Verfügung stellt. Trotzdem gibt es eine Obergrenze: Bei Level 22 ist das Maximum erreicht, eine Steigerung nicht mehr möglich.
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Wizardry - Tale of the Forsaken Land

Genre: Rollenspiel
Entwickler: Racdym
Sprache: englisch
Format: CD - November 2002

Die Story:

Duhan, die heilige Stadt, wurde nach einem Blitzeinschlag dem Erdboden gleich gemacht. Nichts blieb übrig als eine Hand voll Häuser und die Ruine des einst so prächtigen Palastes. Doch unter diesem, so sollte sich bald zeigen, öffnete sich der Zugang zu einem gewaltigen Labyrinth, welches unermessliche Schätze birgt
Diese Kunde zog die Abenteurer aus allen Teilen des Landes an. Und so steht auch ein einsamer junger Mann eines Tages in den verfallenen Straßen Duhans. Ein alter Schwertmeister spricht ihn an. Erzählt von einem Helden, der kommen wird. Dieser Held wird hinabsteigen in die Tiefen des Labyrinths auf der Suche nach der verschwundenen Königin Otelier, auf der Suche nach der Ursache des verheerenden Blitzes und des Geheimnisses, das sich in den Dungeons verbirgt.
Der Alte schaut ihn lange an...

Gameplay:
In diesem 3D-Rollenspiel aus der Ego-Sicht (die Kamera ist geringfügig schwenkbar) steuert ihr insgesamt sechs Helden, die ihr aus einer Gruppe aus mehreren zum Teil vom Spiel generierten, zum Teil in einer Gilde selbst erstellten Charakteren formieren könnt. Kern des Spiels ist es, eure Fähigkeit als Führer der Party zu vervollkommnen. So steht ihr sehr oft vor Entscheidungen, die euer Ansehen bei den Gefährten beeinflussen. Je größer der Gruppenzusammenhalt, dies lässt sich an einem Vertrauens-Barometer ablesen, umso stärkere Kombo-Attacken könnt ihr anwenden. Im Kampf wählt ihr zwischen physischen und magischen Angriffen. Magie kann erlernt und weiter verbessert werden. Die Handlung wird in den Zwischensequenzen durch mittelalterlich anmutende Zeichnungen (!) vorangetrieben. Euch steht von Beginn an eine Galerie zur Verfügung, in der ihr euch die Musikstücke anhören und die bereits besiegten Monster anschauen könnt.
Handbuch : deutsch

Grafik:
Sehr schön. Die 3D-Kulissen warten immer wieder mit hübschen Effekten auf, die nie übertrieben wirken und sich perfekt ins Szenario eingliedern. Die Monster sehen phantastisch aus und gehören mit zu den am besten animierten im Genre. Nirgendwo wird so hinreißend abgenippelt wie bei Wizardry. Das sieht alles wirklich sehr gelungen aus.

Atmosphäre:
Beeindruckend. Im Labyrinth kommt eine Stimmung auf, die zwischen Abenteuerlust und erfurchtsvollem Grauen hin und her schwankt. Da hört ihr Schritte hallen, Türen klappen, Ketten rasseln - das hat Stil. Je tiefer ihr eintaucht, desto komplizierter werden auch die Rätseleinlagen. Zudem baut sich eine immer stärkere emotionale Bindung zu den Charakteren auf. Von dem Spiel wird man gefangen, oder ist ein hoffnungsloser Ignorant.

Meinung:
Völlig unterschätztes RPG. Wer Shining in the Darkness auf dem MegaDrive gespielt und sich schon immer eine Fortsetzung gewünscht hat, der wird hier fündig. Wizardry zeigt nirgendwo übermäßige Qualität, aber ein durchgehend gleichmäßiges gutes Niveau. Als Kontrast zu den klassischen Rollenspielen eine wohltuende Alternative.
Sollte man sich unbedingt einmal anschauen.

Ein Tipp am Rande:
Ignoriert den Priester im Labyrinth. Was ihr habt, das habt ihr - was ihr bekommt, ist ungewiss. Der Verlust eines ganzen Levels wäre einfach zu groß. Und ihr könnt das Ergebnis nun mal nicht beeinflussen.
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Final Fantasy X

Genre: Rollenspiel
Entwickler: Square Co.,Ltd.
Sprache: englisch
Format: DVD - Mai 2002

Die Story:

Nach dem großen Krieg zwischen Zanarkand und Bevelle hatten sich die unterlegenen Seelen der Getöteten versammelt und begannen zu träumen. Sie träumten sich ihr Zanarkand neu, mit all den Plätzen und Straßen, all den Häusern und Menschen darin...
Dies wird eine große Nacht werden für den erst 17-jährigen Star der Zanarkand Abes. Heute geht es ums Pokalfinale im Blitzball, und Tidus steht schon im ersten Jahr als Spieler vor dem ganz großen Triumph. Aber es naht ein Unheil, wie man es sich schlimmer nicht erdenken kann. Sin, die Ausgeburt der Hölle, ein teuflisches Wesen von unermesslicher Kraft und der Fähigkeit das ihn umgebende Wasser zu manipulieren, greift die Stadt an. Zanarkand versinkt in Schutt und Asche. Und Tidus findet sich in einer fremden Welt wieder. In Spira. 1000 Jahre später. Was ist geschehen?
Da begegnet er Yuna, einem Medium, das sich auf die Reise begibt Sin zu vernichten. Und Tidus schließt sich ihrer Leibgarde an... wie es sein Vater vor zehn Jahren mit Yunas Vater tat.

Gameplay:
Rollenspiel, bei dem ihr aus sieben Gefährten drei für den Kampf benennt, die aber jederzeit beliebig ausgetauscht werden können. Die Einsatzgeschwindigkeit bestimmen eure Statuswerte, gekämpft wird rundenbasiert. Neben diversen Techniken, die jeder Charakter individuell beherrscht, kann Yuna auch eine Bestia beschwören, die eure Party im Alleingang verteidigt. Die Charakterentwicklung wird vom Sphärobrett entschieden, auf dem ihr wie vom Halma bekannt von Feld zu Feld zieht und dabei eure Attribute durch freigesetzte Goodies verbessert. Neben der eigentlichen Story erwarten euch gewohnt abwechslungsreiche Minispiele und Quests, die euch in ihrer Erledigung gut über einhundert Stunden fesseln werden.
Untertitel: deutsch
Handbuch: deutsch
Es liegt die Bonus-DVD "Beyond Final Fantasy" bei.

Grafik:
Eine Hammer-Grafik. Waren die Zwischensequenzen schon immer eine Domäne von Square, so hält Final Fantasy X auch in den Spielszenen die Qualität auf sehr hohem Niveau. Hier stimmt wirklich alles.
Atemberaubend schön.

Atmosphäre:
Großes abendfüllendes Kino. Die epische Story mit den fein durchdachten Wendungen und Überraschungen wird Hollywood-reif inszeniert. Der Weg der Party durch Dungeons und Städte bindet den Spieler immer fester in die Gemeinschaft ein und sorgt für sehr emotionale Momente. Spätestens wenn man der imposanten Eingangssequenz im Spiel wiederbegegnet, ist man machtlos der Geschichte ausgeliefert. Noch einmal: Großes, großes Kino!

Meinung:
Wunderbar. Final Fantasy steht für breit angelegte Geschichten mit viel Gefühl und reichlich emotionalem Tiefgang. In ihrem zehnten Teil haben sich die Schöpfer dabei selbst übertroffen. Natürlich spielt die opulente Grafik eine entscheidende Rolle, wie hätte man denn zuvor derart detailliert die Gefühlswelt der Charaktere authentisch widerspiegeln sollen, aber auch von der Story, den Storywendungen und dem philosophischen Anspruch überzeugt das Game auf der Stelle. Eine wundervolle Parabel auf echte Freundschaft und verlogene Idole.
Absoluter Pflichtkauf!

Ein Tipp am Rande:
Versäumt es nicht die Bewohner Spiras anzusprechen. Sie geben euch mitunter nützliche Items, die ihr vor allem zu Beginn des Abenteuers dringend gebrauchen könnt.
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AW: Neuer Spieletest & Kauftipp Beitrag

Psychonauts Herausgeber: THQ Freigegeben ab 12 Jahren Genre: Adventure/Jump´n Run Sprache: komplett deutsch „Erstklassiger 3D Hüpfer mit tollen Ideen“ laut Play Games Geschichte: Ein Ferienlager mit einigen übersinnlich begabten Kindern geht in die Sommersaison. Es kursiert das Gerücht, dort würde man ihnen das Gehirn stehlen wollen. Die Willkommensrede des Trainers ist schon im Gange, da trifft der letzte Schüler ein: Razputin, kurz Raz genannt. Ziemlich zu Anfang des Spieles erkennt einer der Trainer, dass in Raz mehr Fähigkeiten schlummern, als bei den anderen und er bekommt ein besonderes Training. Im Spielverlauf wird immer deutlicher, dass tatsächlich die Gehirne der Kinder in Gefahr sind. Die Level der Spiele finden sowohl in der realen Welt statt, wie auch in den Gehirnen durchgeknallter Erwachsenen, die immer mit irgendeinem Problem zutun haben, dass Raz lösen muss. Hat Raz das erledigt, geht es den Kranken wieder gut, und er bekommt die Belohnung, die er wiederum woanders braucht. Im Gehirn einer verrückten Schauspielerin muss er ein Bühnenstück inszenieren, im Gehirn eines Mannes mit gespaltener Persönlichkeit einen Kampf gegen Napoleon führen, echt durchgeknallt :smileyvery-happy: Spielgeschehen: 8 PSI-Kräfte sind im Spielverlauf zu holen: Pyrokinese (Objekte in Brand stecken), Telekinese (Objekte bewegen), Unsichtbarkeit, Scharfschütze (mit Zielvorrichtung und gleichzeitigem Seitwärtslaufen), Schweben (auf einer Kugel rollend besonders weit hüpfen oder die Kugel in die Hand nehmend und zum Ziel schweben), Schild, Hellsehen (aus der Sicht weiter weg stehenden Personen die Gegend erkunden), Verwirrung (mit Verwirrungsgranaten Gegner kurzzeitig ausschalten) Außerdem erwartet man ein ausgeklügeltes, witziges Spielsystem: Die Kadettenstufe ermöglicht Upgrades auf die PSI-Kräfte. In der Landschaft befinden sich Karten zum Sammeln, 9 Stück und ein gefundener oder gekaufter PSI-Kern bilden eine neue Stufe. Man kann auch geistige Spinnweben sammeln, um sie in Karten umzusetzen, aber nicht zu Anfang, weil man den Spinnwebssammler erst kaufen muss. Zahlungsmittel sind hier Pfeilspitzen, die im Boden überall vergraben sind (das Ferienlager wurde auf einem alten Indianerfriedhof errichtet). Außerdem gibt es in den Gehirn-Leveln Trugbilder, und davon sehr viele. 100 Stück davon, und wieder ist eine Kadettenstufe erreicht. Bis zur Stufe 100 kann man es schaffen (bin bis 72 gekommen) Ebenfalls in den Gehirn-Leveln sind noch etliche Taschen und Koffer, die je einen Anhänger benötigen, damit schaltet man noch Extras frei. Das Speichersystem ist hier richtig human angelegt. Denkt man, Mist, alle Leben weg, wo fang ich jetzt wieder an, ist es meist nicht weit von dem Punkt wo man das Zeitliche gesegnet hatte. Eigentlich braucht man gar nicht speichern, geht automatisch, nur wenn in einem Level mehrere Aufgaben sind, sollte man nach erfüllter Mission mal abspeichern. Reisepunkte sind reichlich vorhanden. So kann man auch, wenn man sich in einem fremden Gehirn aufhält, durchaus mal einen Abstecher in die reale Welt machen, um gesammelte Objekte einzulösen, praktisch. Gegner: Gehirngegner: Zensoren, sie kommen meist mit dem Hammer angelaufen und schlagen zu. Anschrei-Zensoren, sie können von weitem schon ein „Nein“ rufen, dass als schädigendes rotes Schild auf Raz zurast. Muskelprotz-Zensoren, sie sind die stärksten. Entweder weglaufen oder ordentlich draufhauen. Das sind nur die kleinen Gegner. Natürlich gibt’s auch die großen, gerade gegen Ende des Spieles. Als ich dachte, bin beim Endgegner, war das nur der erste von insgesamt 4. Fazit: Ein super gemachtes Spiel für alle, die Hüpfspiele mögen, eine gute Portion Adventure ist auch dabei, da kann man nichts falsch machen. Die Spielzeit ist auch sehr lang, weil es sehr viel zu erkunden gibt. Und noch ein Grund es ins Wohnzimmer zu holen: Ist bei Ebay schon neu OVP für schlappe 10 Euro zu haben :smileywink: KAUFEN!!!!



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