am
25-10-2011
08:30 PM
- zuletzt bearbeitet am
24-02-2012
10:46 AM
von
MUC_pewpew
Obiwan_Kenoby’s
Routerbibel
alles rund um Netzwerke für die PS3
V1.13
Stand 24.02.2012
© Obiwan_Kenoby
© stampeed
© 2011
Dieses FAQ ist eine umfangreiche Zusammenfassung rund um die Einstellung
diverser Router und Modem für den Betrieb mit der PS3. Einleitend sind auch eine
Reihe von wichtigen Begriffen aus der Netzwerktechnik erklärt.
1.1 Hinweise zu Anfragen im Forum
1.2 Begriffserläuterungen
1.3 Portfreigaben für Games
1.4 Die unterschiedlichen NAT-Typen
1.5 Netzwerkplan erstellen
1.6 WLAN Übertragung macht Probleme, woran kann es liegen?
1.7 Zugang der PS3 über den PC (ICS) in das PSN
1.8 Fastpath, PING, Interleave
1.9 NAT-Status "strikt" und nun?
2.1 EasyBox a 300
2.2 EasyBox a 401
2.3 EasyBox a 600
2.4 EasyBox A 801 WLAN DSL
2.5 EasyBox 802
2.6 Easybox 803
2.7 Easybox a 602
3.1 Speedport W303V
3.2 Speedport W500
3.3 Speedport W503V
3.4 Speedport W722B
3.5 Speedport 920V
3.6 Speedport W504V
3.7 Speedport W700V
4.1 D-Link DIR-615
4.2 D-Link DIR-300
4.3 D-Link DIR-652
5.1 Netgear WGR614v9
5.2 Netgear WGR615
5.3 Netgear WNDR3400
5.4 Netgear FVS-114
6.1 AVM Fritz!-Box 7270 - geeignet für alle Fritz!-Boxen
7.1 Sitecom WL-607
8.1 Zyxel P-660R-T1 V2
8.2 Zyxel P-660HN-F3Z
9.1 Alice IAD 3221
9.2 Alice Modem WLAN 1421
9.4 Alice IAD WLAN 3331
10.1 Belkin F6D4230-4
10.2 Belkin F6D4630
10.3 Belkin F5D7230 Revision 4
11.1 Arcor WLAN Modem 200
12.1 Cisco Linksys 1200
13.1 TP Link TD-W8960N V3
14.1 Versatel - Sphairon Turbolink JDR454WB
....will be continued........
am
25-10-2011
08:31 PM
- zuletzt bearbeitet am
07-11-2011
03:01 PM
von
MUC_pewpew
1.1 Hinweise zu Anfragen im Forum:
Natürlich könnte man in eine Kristallkugel schauen und in dem sich darin zeigenden
Nebel stochern. Nur wird dies kaum jemandem helfen!
Daher bitte so viele Angaben wie möglich bereits bei der Anfragen mit hinzufügen!
In einem eigenem Thread, bitte folgende Punkte angeben:
- Was für ein Modem/Router wird eingesetzt?
Hierzu bitte auf das Typenschild schauen und den Hersteller, den genauen Typ,
sowie, falls angegeben eine evtl. Hardware-Revision (Rev., HW-Rev.,
Hardware-Rev., o.Ä.) notieren. Ohne diese Angaben ist eine weitere Hilfe nicht möglich.
- Anbindung der PS3 an den Router, per Netzwerkkabel oder per WLAN?
Wenn WLAN, wie hoch ist die WLAN-Feldstärke, die auf der PS3 u.a. bei einem
Internetverbindungstest ausgegeben wird?
- Was wird bei dem Internetverbindungstest ALLES ausgegeben?
Interessant sind dabei insbesondere die Werte hinter NAT-Typ sowie UPnP!
- Welchen Internet-Provider benutzt Du und aus welchem Land kommt dieser?
am
25-10-2011
08:40 PM
- zuletzt bearbeitet am
01-11-2011
11:59 AM
von
MUC_pewpew
1.2 Begriffserläuterungen:
Der Router ist ohne wenn und aber dafür "verantwortlich”, die öffentliche Welt des
WEB mit der privaten Netzwelt (PC,TV,Spielekonsole usw.) zu verbinden und
den Datenfluß zu kanalisieren und überwachen.(NAT)
Musste an einem "Router" noch nie etwas konfiguriert werden um Online zu gamen,
verfügt dieser entweder über keine integrierte Hardware-Firewall oder diese ist
deaktiviert! Oder der User setzt lediglich ein DSL-Modem ein hier gibt es
keine Einschränkungsmöglichkeiten.
Bei DMZ wird quasi ein "Tunnel" durch die Firewall/Router zum Endgerät sprich
die PS3 gebohrt.
D.h. jegliche Kommunikation mit der definierten IP-Adresse wird ungefiltert
durchgereicht, und zwar alle möglichen Ports!
UPnP ist "vergleichbar" mit DMZ nur erfolgt die Durchschaltung der Ports dynamisch,
sprich die wiederum definierte IP-Adresse der PS3 mit aktivierter UPnP-Funktion
erhält die "Berechtigung" alle erforderlichen Ports durch die Firewall zu aktivieren!
Portfreigabe, hier wird für eine definierte IP-Adresse eine vom User bestimmte Anzahl
an festgelegten Ports freigegeben, welche durch die Firewall durchgereicht werden.
Gemeinsamkeit aller drei Verfahren ist der Begriff "definierte IP-Adresse" und hier
liegt erfahrungsgemäß der Hase im Pfeffer. Sehr viele Anwender überlassen die
Konfiguration der "Vollautomatik".
Nahezu jeder Router verwaltet über DHCP angeschlossene Geräte und zwar jedesmal
wenn das Gerät eigeschaltet wird auf's neue! Gute Router "merken" sich die Geräte
an Hand ihrer MAC-Adresse und weisen bei mehrfacher Inbetriebnahme dieser
MAC-Adresse immer wieder die gleiche IP zu, so daß es keine Probleme nach der
einmaligen Einstellung der Filterregel im Router für die IP-Adresse mehr gibt.
"Billige" Router machen dies nicht, und vergeben die IP-Adressen aus dem
DHCP-Bereich nach dem Motto "Wer zuerst kommt bekommt die Adresse", und
dann geht es schief.
Daher grundsätzlich:
Wenn man hinter einem Router mehr als ein Gerät an das WEB anschließen will,
FESTE IP-Adressen vergeben und die Filterregeln festlegen.
Nach Möglichkeit (sofern unterstützt) DMZ verwenden, denn dadurch ist
sichergestellt daß keinerlei "Fremdzugriffe" auf andere PC's o.ä. erfolgen können.
Ansonsten, (sofern vorhanden) UPnP einsetzen oder Ports freigeben, jedoch
IMMER nur für eine manuell eingerichtete feste IP-Adresse.
Hält man sich an diese Spielregeln, klappt es mit jedem,
vorrausgesetzt dieser hat seinen Router ebenfalls "sauber" konfiguriert.
Sämtliche Consumer-Router sind nur in der Lage einen Port genau einmal zu
bearbeiten. Zwingt man ihn dazu es doch mehrmals zu tun, einmal in der UPnP
Implementation und dann nochmal bei der Port-Weiterleitung, kann es zu den
komischten Fehlererscheinungen kommen. Daher schließen sich die
drei Methoden für die Online-anbindung der PS3, nämlich UPnP, DMZ sowie
Port-Weiterleitung von Hand gegenseitig aus.
Es gibt 3 unterschiedliche Methoden wie man eine PS3 an das Internet anbinden kann:
UPnP = Universal Plug and Play =
U.A. eine Methode mit der Geräte untereinander für optimale Einstellungen
sorgen können.
Wenn man im Router und in der PS3 UPnP aktiviert und der Router mit der PS3
per UPnP einwandfrei zusammenarbeitet, ist das DIE Methode schlechthin für
eine optimale Kopplung der PS3 und dem Router
zu sorgen. Die PS3 stellt dabei in ECHTZEIT alle für sie optimale Konfigurationen
auf dem Router ein und nimmt diese beim Beenden auch wieder zurück.
Suche also beim Router nach ALLEN (!) UPnP-Einstellungen und aktiviere diese.
Auf der PS3 schaltest Du UPnP ebenfalls ein. Wenn alles klappt, gibt die PS3 bei
einem Internetverbindungstest unter UPnP "Verfügbar" aus und stellt sich zukünftig
den Router selbsttätig optimal ein.
Bei Verwendung von UPnP dürfen keine Ports von Hand im Router auf die
IP-Adresse der PS3 weitergeleitet werden und auch die DMZ darf nicht für
die PS3 benutzt werden!
Erscheint unter UPnP bei einem Internetverbindungstest allerdings "Nicht verfügbar"
dann klappt die Zusammenarbeit zwischen Router und PS3 per UPnP nicht
einwandfrei und die nächste Methode sollte angewendet werden.
DMZ Demilitarized Zone = Demilitarisierte Zone =
Bei Consumer-Routern die Möglichkeit eine IP-Adresse einzutragen für
die keinerlei Firewall-Regeln gelten.
Eine unter DMZ bzw. SUA-Server bzw. Standard-Server bzw. Exposed Host
eingetragenen IP-Adresse der PS3 sorgt dafür, das die ps3 alle für ihre
Online-Spiele benötigten Ports ohne Behinderung erreichen.
Es ist zu beachten, das bei Benutzung der DMZ keine Ports von Hand im Router
auf die IP-Adresse der PS3 weitergeleitet werden dürfen und auch UPnP sowohl
im Router als auch auf der PS3 abgeschaltet sein muss.
Wenn man UPnP nicht oder DMZ nicht benutzen kann oder will, kommt nur noch
Methode 3 in Frage.
Manuelle Port-Weiterleitung: Hierbei werden alle für die entsprechenden
Spiele benötigten Ports von Hand im Router eingetragen und auf die
IP-Adresse der PS3 weitergeleitet.
Dies ist eine sehr unbequeme Methode. Zuerst muss man sich, zum Beispiel über
die Webseiten der Spiele-Hersteller oder durch die entsprechende
Kundenbetreuung, die von den Spielen benötigten Ports und Protokolle besorgen.
Diese leitet man dann im Router auf die IP-Adresse der PS3 weiter.
Dieser Vorgang muss bei jedem neuen Spiel wiederholt werden.
Allerdings sind die im Router vorgesehenen Einträge endlich und so muss man
sich früher oder später entscheiden, welche Spiele man spielen möchte und
welche nicht.
Weitere Informationen:
WIKIPEDIA.DE - UPnP = Universal Plug and Play
WIKIPEDIA.DE - DMZ = Demilitarized Zone = Demilitarisierte Zone
WIKIPEDIA.DE - Port-Weiterleitung durch Router
Bei der Online-Anbindung der PS3 probiert und testet man normalerweise nun
alle 3 Methoden der Reihe nach aus und bleibt dann bei der ersten Methode,
die optimal mit der PS3 zusammenarbeitet. Leider ist es aber so, das einige
Internet-Provider gesponserte Router-Modelle anbieten und aus mitr nicht
erfindlichen Gründen einfach Standard-Funktionen aus der Firmware der
Router ersatzlos herausstreichen! Die deutsche Telekom bzw. T-Online
gehören auch zu den Anbietern solcher Krüppel-Router. Beim Speedport
W920V zum Beispiel gibt es weder eine UPnP-Unterstützung noch eine
DMZ-Funktion. Bleibt also nur noch die Port-Weiterleitung von Hand übrig!
Ohne diese Port-Weiterleitung kann die PS3 nicht einwandfrei mit dem PSN
kommunizieren und baut daher entweder erst gar keine Verbindung zum PSN
auf oder aber es kommt zu merkwürdigen Fehlererscheinungen beim Spielen.
Ich kann daher nur jedem empfehlen um solche gesponserten Krüppel-Router
einen großen Bogen zu machen, auch wenn sie ein paar Euro billiger sind als
andere, dafür aber wesentlich besser für eine Online-Anbindung der PS3
geeignetere Router.
am
25-10-2011
08:44 PM
- zuletzt bearbeitet am
09-11-2011
10:11 AM
von
MUC_pewpew
1.3 Portfreigaben für Games
Nachfolgend eine, nicht vollständige, Liste mit von PS3 Online-Spielen benutzten
Ports und Protokolle.
Auf die IP-Adresse der PS3 müssen daraus alle mit "PlayStation Network (PSN)"
bezeichneten Ports weitergeleitet werden sowie die Ports bzw. Protokolle der
verwendeten Spiele. Eine doppelte Weiterleitung bedarf es dabei nur, wenn es
sich um unterschiedliche Protokolle (TCP bzw. UDP) handelt:
Port-Freigabe für die PS3
2011-11-09 Obiwan_Kenoby
Call of Duty - Modern Warfare 3
Port Typ Funktion
80 TCP Für Remoteplay mit PSP
443 TCP Für Remoteplay mit PSP
2005 TCP Call of Duty - Modern Warfare 3
2005 UDP Call of Duty - Modern Warfare 3
3074 TCP Call of Duty 3
3074 UDP Call of Duty 3
3074 UDP Call of Duty 4
3074 - 3075 UDP Playstation Network (PSN)
3074 - 3075 UDP Call of Duty - Black Ops?
3074 - 3075 UDP Call of Duty - Modern Warfare 3
3074 - 3075 TCP Call of Duty - Modern Warfare 3
3478 UDP Call of Duty - Modern Warfare 3
3478 TCP Call of Duty - Modern Warfare 3
3478 - 3479 UDP Playstation Network (PSN)
3478 - 3479 UDP Farcry 2
3478 - 3479 UDP Call of Duty - Black Ops?
3658 UDP Playstation Network (PSN) Sprachchat
3658 UDP Farcry 2
3658 UDP Gran Turismo 5 Prologue
3658 UDP Call of Duty - Black Ops?
3658 - 3659 UDP Need for Speed Undercover
3659 UDP Burnout Paradise
3659 UDP Tiger Woods PGA Tour 2010
3659 UDP FIFA 10
3659 UDP Bsttlefield 3
3659 - 3660 UDP Motorstorm
5223 TCP Playstation Network (PSN)
5223 TCP Farcry 2
5223 TCP Call of Duty - Black Ops?
5658 UDP Gran Turismo 5 Prologue
6000 UDP Burnout Paradise
6000 UDP Tiger Woods PGA Tour 2010
6000 UDP FIFA 10
6505 UDP Resistance: Fall of Man
6672 UDP GTA IV
6999 UDP Resistance: Fall of Man
8001 TCP GTA IV
8443 TCP Call of Duty 3
9293 TCP Für Remoteplay / Remotestart
9293 UDP Für Remoteplay / Remotestart
9565 UDP Burnout Paradise
9570 UDP Burnout Paradise
9570 UDP FIFA 10
9980 - 9989 TCP FIFA 10
9988 TCP Bsttlefield 3
10000 - 10100 TCP Bsttlefield 3
10020 TCP Massive Action Gaming (MAG)
10060 - 10061 TCP Massive Action Gaming (MAG)
10070 TCP Call of Duty 3
10070 UDP Call of Duty 3
10072 TCP Massive Action Gaming (MAG)
10073 UDP Massive Action Gaming (MAG)
10075 TCP Massive Action Gaming (MAG)
10079 - 10090 TCP Massive Action Gaming (MAG)
10080 TCP Call of Duty 3
10900 - 10999 TCP Need for Speed Undercover
14000 - 14016 UDP Bsttlefield 3
14500 - 14559 TCP FIFA 10
17502 TCP Bsttlefield 3
21800 - 21899 TCP Burnout Paradise
25250 TCP Tiger Woods PGA Tour 2010
27015 ??? Call of Duty 4
27900 TCP GTA IV
28932 ??? Call of Duty 4
28900 UDP GTA IV
28960 TCP Call of Duty 4
28960 UDP Call of Duty 4
40020 TCP Tiger Woods PGA Tour 2010
42100 TCP FIFA 10
42127 TCP Bsttlefield 3
50000 - 55000 UDP Massive Action Gaming (MAG)
Legende
TCP = Transmission Control Protocol
UDP = User Datagramm Protocol
??? = TCP oder UDP - bitte ausprobieren
Die Ports 80 und 443 sollten nur weitergeleitet werden,
wenn gewünscht wird Remoteplay mit der PSP auch übers
Internet durchzuführen. In allen anderen Fällen sollten
diese beiden Ports aus Sicherheitsgründen lieber nicht
weitergeleitet werden.
Ich bedanke mich bei allen, die mir beim Zusammenstellen
dieser Port-Liste geholfen haben!
Nochmals die freundliche Bitte um Unterstützung: Sollte jemand Ports
ausfindig gemacht haben, welche noch nicht in der Port-Liste geführt
werden, so würde ich mich über eine PN mit dem Spiele-Namen sowie
den benötigten Ports und Protokollen (TCP bzw. UDP) freuen, damit ich
die Liste der von PS3-Online-Spielen benötigten Ports bzw. Protokollen
weiter vervollständigen kann, welche ich, auch mit Hilfe von
Foren-Mitgliedern angelegt habe. Vielen Dank schon mal im Vorraus!
Sollte(n) Dein(e) Spiel(e) hier nicht aufgeführt sein, so musst Du Dir die benötigten
Ports bzw. Protokolle dafür selbst besorgen. Ein guter Anlaufpunkt für solche
Informationen ist als Erstes das Handbuch zum jeweiligen Spiel.
Solltest Du dort nicht fündig werden, so kannst Du auf den Support-Webseiten
des Spiele-Herstellers danach fahnden oder Dich an die zuständige
Spiele-Hotline wenden.
Auf Dauer gesehen ist das aber eine sehr umständliche und unbequeme Methode,
weil zum Einen die Liste in Deinem Router endlich ist und Du Dich dann früher
oder später entscheiden musst, was Du spielen möchtest.
Zum Anderen muss dieser Vorgang ja von dir für jedes neue Spiel wiederholt
werden. Auch ist es nicht immer leicht an die für die einzelnen Spiele benötigten
Ports und Protokolle zu gelangen!
am
25-10-2011
08:50 PM
- zuletzt bearbeitet am
01-11-2011
11:59 AM
von
MUC_pewpew
1.4 Die unterschiedlichen NAT-Typen:
Bei den NAT-Typen der PS3 verhält es sich wie folgt:
NAT-Typ 1 =
Die PS3 ist als einzigstes Netzwerkgerät direkt über ein DSL-Modem mit
dem Internet verbunden.
Über ein DSL-Modem kann immer nur genau ein Netzwerkgerät mit dem
Internet verbunden sein.
NAT-Typ 2 =
Die PS3 ist über einen optimal auf sie abgestimmten Router mit dem Internet
verbunden. Es können noch mehr Netzwerkgeräte über diesen Router mit
dem Internet verbunden sein.
Dieser NAT-Typ entspricht NAT-Typ 1 bei Modem-Betrieb.
NAT-Typ 3 =
Die PS3 ist über einen nicht oder falsch auf sie abgestimmten Router mit
dem Internet verbunden.
Es können noch mehr Netzwerkgeräte über diesen Router mit dem Internt
verbunden sein.
Wie Du siehst sollte zwischen NAT-Typ 1 und 2 kein Unterschied herrschen,
da er nur aussagt, ob die PS3 per Modem oder per Router an das Internet
angebunden ist! Über eine der 3 weiter oben im Thread beschriebenen
Anbindungs-Methoden sollte es möglich sein bei einem halbwegs modernen
Router NAT-Typ 2 und damit eine optimale Internet-Anbindung zu erreichen.
Allerdings scheint es tatsächlich Router-Modelle verschiedener Hersteller zu
geben, die mit einer Online-Anbindung der PS3 inkompatibel sind. In so einem
Fall, wenn keine der 3 oben im Thread beschriebenen Anbindungsmethoden
funktionieren, sollte man sich lieber nach einem anderen Router umsehen,
als stundenlang zu versuchen seinen eigenen zum Laufen zu bringen.
Router kosten ja nicht mehr die Welt heutzutage! Hier im Forum sind viele
Router beschrieben, die optimal mit der PS3 zusammenarbeiten.
Ein Beispiel sind, mit Ausnahme des Modells 7270, die Fritz!-Boxen von AVM
optimal für die Online-Anbindung der PS3 geeignet. Hier reicht es in der
Regel aus, bei der Konfiguration auf der Fritz!-Box BEIDE UPnP-Einstellungen
zu aktivieren und auf der PS3 UPnP einzuschalten um ein optimales Ergebnis
für die PS3 zu erreichen.
In Österreich kommen allerdings noch ein paar Dinge dazu, die man beachten
muss, da dort auch heutzutage noch die DSL-Uhren leider etwas anders ticken
als im Rest von Europa:
Viele in Österreich vertriebenen DSL-Anschlüsse sind Single-User
DSL-Anschlüsse. Das heisst, der Anbieter lässt es zu, das über einen solchen
Anschluss immer nur ein Netzwerkgerät an das Internet angebunden wird.
Dazu sind in den Modems bzw. Routern technische Massnahmen integriert
die eine Anbindung von mehreren Netzwerkgeräten an das Internet verhindern.
Bei einigen Internet-Providern gibt es allerdings die Möglichkeit weitere
MAC-Adressen für die Internetnutzung freischalten zu lassen und über ein
Steuerprogramm, wie zum Beispiel den AON-Controller, das Modem bzw.
den Rotuer, entsprechend umzukonfigurieren.
am
25-10-2011
08:52 PM
- zuletzt bearbeitet am
01-11-2011
11:51 AM
von
MUC_pewpew
1.5 Netzwerkplan erstellen:
Um die Übersicht über seine lokale Netzwerkstruktur nicht zu verlieren,
sollte man sich einen Plan über die aktuelle Konstellation anlegen, dann
hat man später bei etwaigen Fragen gleich alle Daten parat:
Z.B. so in etwa
___ Anschlußdaten APL/Verteiler:
| |--------- TAE/Daten-Dose Reihe/Leiste/Stift oder APL-Stift.
--- |
|
####### DSL-Splitter
# / #
# / #-------------------- Telefon:
# / #
#######
|
|
|
|
################## Serien-Nummer :
# # Firmware-Versionsnummer :
# # Hersteller :
# ADSL2+-Modem #
# #
# #
# #
##################
|
|
|
|
| WAN-Port
################## Serien-Nummer :
# # Firmware-Versionsnummer :
# #
# Router- # Hersteller :
# #
# FE0 #----------- IP-Adresse: xxx.xxx.xxx.xxx
# # Endgerät :
# # Serien-Nr :
# # FW-Version:
# #
# FE1 #----------- IP-Adresse: xxx.xxx.xxx.xxx
# # Endgerät :
# # Serien-Nr :
# # FW-Version:
# #
# FE2 #----------- IP-Adresse: xxx.xxx.xxx.xxx
# # Endgerät :
# # Serien-Nr :
# # FW-Version:
# #
# FE3 #----------- IP-Adresse: xxx.xxx.xxx.xxx
# # Endgerät :
# # Serien-Nr :
# # FW-Version:
# #
# USB 1 #-----------
# USB 2 #-----------
# FE4 #
##################
| DHCP-Bereich :
| WLAN-Anbindung:
| WLAN-Gerät 001:
| IP-Adresse 001:
| etc......
|
|
| z.B. nachfolgender Switch:
|
################### Hersteller-Bezeichnung :
# # Serien-Nummer :
# # Firmware-Versionsnummer :
# #
# P1 #----------- IP-Adresse: xxx.xxx.xxx.xxx
# # Endgerät : PC
# # Serien-Nr : 0815-4711-2233
# # FW-Version: Windows XP
# #
# P2 #----------- IP-Adresse: xxx.xxx.xxx.xxx
# # Endgerät : PS3 60GB
# # Serien-Nr : 0815-4711-2233
# # FW-Version: 3.41
# #
# P3 #----------- IP-Adresse: xxx.xxx.xxx.xxx
# # Endgerät :
# # Serien-Nr :
# # FW-Version:
# #
# P4 #----------- IP-Adresse: xxx.xxx.xxx.xxx
# # Endgerät :
# # Serien-Nr :
# # FW-Version:
# #
###################
am
25-10-2011
08:55 PM
- zuletzt bearbeitet am
01-11-2011
12:00 PM
von
MUC_pewpew
1.6 WLAN-Übertragung macht Probleme woran kann es liegen?
Vielleicht liegt Dein Problem nicht an WLAN selbst sondern an Deiner
WLAN-Feldstärke und Deiner WLAN-Umgebungssituation.
WLAN ist eine auf Funk basierende Technologie. Funk kann aber jederzeit von
aussen gestört werden!
Wenn nun Deine WLAN-Feldstärke bzw. WLAN-Qualität deutlich unter 80 Prozent
liegt steigt die Störungsanfälligkeit Deiner WLAN-Verbindung exorbitant an.
Aber selbst eine gute WLAN-Feldstärke von 80 Prozent oder darüber kann
von aussen gestört werden. Das kann der Nachbar sein, der nun auch
WLAN-Technologie einsetzt. Oder aber ein anderer Funk-Teilnehmer,
der ganz legal im gleichen Frequenzbereich wie WLAN arbeitet aber eine
wesentlich höhere Sendeleistung benutzt als es Deine WLAN-Geräte tun.
Als Erstes könntest Du daher versuchen Deine WLAN-Feldstärke zu erhöhen in
dem Du den Standort von Router UND/ODER PS3 änderst. Sollte dies nicht
zum Erfolg führen kannst Du über den Einsatz eines WLAN-Repeaters
nachdenken oder Deine PS3 direkt per Netzwerkkabel mit dem Router verbinden.
Da Dein Router nur einen LAN-Port hat brauchst Du dafür nur einen
Netzwerk-Switch und ein Netzwerkkabel um diesen mit dem Router zu verbinden.
Deinen PC und Deine PS3 schließt Du dann an dem Netzwerk-Switch ebenfalls
per Netzwerkkabel an. So einen Netzwerk-Switch, meist mit 5 oder 8 LAN-Ports
gibt es für wenig Geld im Computer-Fachgeschäft Deiner Wahl zu kaufen.
Wenn man die Wahl hat ein Netzwerkgerät per Netzwerkkabel oder per WLAN
anzubinden sollte man sich IMMER für das Netzwerkkabel entscheiden.
Eine solche Anbindung ist schneller und stabiler als die Anbindung über Funk.
Auch kann eine Kabelverbindung nicht so leicht gestört werden!
am
25-10-2011
08:59 PM
- zuletzt bearbeitet am
01-11-2011
12:00 PM
von
MUC_pewpew
1.7 Zugang der PS3 über den PC in das PSN:
am einfachsten zu realisieren ist dies, wenn das Notebook und die PS3 in räumlicher Nähe
stehen würden.
Dann brauchst Du ein Crosslink-Netzwerkkabel und die Internetverbindungsfreigabe auf
em Notebook. Ein Crosslink-Netzwerkkabel ist ein Netzwerkkabel mit gedrehten Adern.
Damit verbindest Du die Netzwerkanschlüsse von Notebook und PS3.
Die Online-Anbindung der PS3 wird dann durch die Internetverbindungsfreigabe auf
dem Notebook realisiert. Etwas schwieriger wird es, wenn Du die PS3 per WLAN über
das Notebook ans Internet anbinden willst.
Dann benötigst Du einen WLAN-Adapter, welcher neben dem normalen WLAN-Modus
auch noch den Accesspoint-Modus unterstützt. Die normalen WALN-Adapter, die in
den Notebooks eingebaut sind unterstützen diesen Accesspoint-Modus in aller Regel nicht.
Die Firma Thrustmaster z.B. bietet mit dem WiFi-USB-Key genau so einen Adapter an,
der den Accesspoint-Modus unterstützt. Auch hierbei wird dann wieder die
Internetverbindungsfreigabe benutzt um die PS3 dann über denWLAN-USB-Stick des
Notebooks per WLAN ans Internet anzubinden.
THRUSTMASTER - WiFi USB Key for PS3 (TM) 40, 60 & 80GB
Nachfolgend eine Auswahl von Links mit Beschreibungen zur
Einrichtung der Internetverbindungsfreigabe:
WINFAQ - Internetverbindungsfreigabe (ICS) einrichten und konfigurieren
Johannes Gruber - Internetverbindungsfreigabe mit Windows XP
Netzwerktotal - Internetverbindungsfreigabe ( ICS )
Mikes PC Hilfe - Internetverbindungsfreigabe in Netzwerken mit DSL / ISDN / Modem
GLASFASER.INFO - ICS unter Windows Vista einrichten (Server)
Die nachfolgenden Links zeigen auf PDF-Dokumente. Zur Anzeige wird der Adobe-Reader benötigt.
AOL - Installationsanleitung HUB mit ICS unter WIndows XP
AOL - Installationsanleitung Hub mit ICS unter Windows 2000
AOL - Installationsanleitung HUB mit ICS unter Windows 98
Nicht die passende Anleitung dabei? Dann bitte den folgenden Link benutzen:
Viele nützliche Informationen zum Einrichten der Internetverbindungsfreigabe
am
25-10-2011
09:01 PM
- zuletzt bearbeitet am
01-11-2011
11:53 AM
von
MUC_pewpew
1.8 Fastpath, PING, Interleave:
Paketverluste in Datennetzwerken
In Datennetzwerken kommt es leider häufig zu so genannten
"Paketverlusten". Mit anderen Worten: Während ihrer Übertragung
von Punkt A (Server) zu Punkt B (z.B. Ihr Computer) können Daten
"verloren" gehen.
Dabei gehen die Daten mitnichten verloren, vielmehr werden sie nach
fehlerhafter bzw. unterbrochener Übertragung nochmals automatisch von
Deinem Rechner angefordert (TCP-Protokoll) und vom Server des
Anbieters noch einmal verschickt.
Dies führt zur Veringerung der Übertragungsrate, da Teile davon
wiederholt werden müssen.
Paketverluste können unter anderem in schwachen Leitungen, überlasteten
Knotenpunkten oder einer zu weiten Entfernung Deines DSL-
Hausanschlusses zur nächstgelegenen Vermittlungsstelle Deines
Telekommunikationsanbieters begründet werden.
Fremdbeeinflussung wie Übersprechen, induktive Störungen o.ä.
In der Regel bekommst Du beim Surfen von solchen Datenverlusten nichts
mit. Fehlerhafte Datenpakete - etwa infolge der Übermittlung eines Downloads -
werden umgehend wieder von Deinem Rechner angefordert.
Interleaving
Paketverluste kann man vermeiden - und zwar durch das Übertragungsverfahren
Interleaving.
Interleaving erhöht die Fehlertoleranz bei der Vermittlung von Daten zwischen
Deinem DSL-Hausanschluss und der Vermittlungsstelle Deines
Telekommunikationsanbieters. Dies erfolgt in der Technik durch Aktivierung eine
TCP-Queue, dies bedeutet alle TCP-Pakete werden für eine begrentzte Zeit
gepuffert, und bei fehlerhafter Übertragung lokal wiederholt. Bei Fastpath ist
dieser Mechanismus deaktiviert.
Weist eine Leitung Störungen auf, so können diese mittels Interleaving korrigiert
und behoben werden. Dadurch wird eine hohe Übertragungssicherheit der
angeforderten Daten gewährleistet.
Dabei erfolgt die Übertragung der Daten bei Interleaving im "Reißverschluss-Verfahren".
Die zu übertragenden Daten werden in Blöcke geteilt und abwechselnd ausgelesen
- während der eine Block gelesen wird, wird der andere korrigiert. Anschließend
werden alle Blöcke wieder zusammengesetzt. Durch diese Teilung in kleinere
Datenblöcke ist es möglich, etwaige Fehler leichter zu korrigieren.
Das heißt aber auch: Daß die Daten von der Vermittlungsstelle zu Deinem Rechner
zweimal oder sogar mehrmals übertragen werden.
Das Übertragungsverfahren Interleaving ist also umso wichtiger für DSL-Nutzer,
je weiter diese von der Vermittlungsstelle entfernt wohnen - denn je größer die
Entfernung zur Vermittlungsstelle, desto geringer ist in der Regel auch die
Leitungsqualität. Hier schafft Interleaving Abhilfe, indem es durch besagte
Verschachtelung Störsignale relativiert und bei der Datenübertragung korrigierend
eingreift.
Umgekehrt heißt das:
Ohne Interleaving könnte das Anfordern von Datenpaketen länger dauern,
obwohl die "physikalische" Geschwindigkeit Deiner Leitung natürlich
die gleiche bleibt.
Pings - Interleaving besser abschalten
Interleaving hat allerdings einen Nachteil - es führt zu längeren so genannten
"Ping-Zeiten". Ein Ping ist ein Datenpaket, welches Dir vom angewählten Server
geschickt wird, sprich:
die Antwort des Servers auf Deine Anfrage. Diese Antwortzeit des Servers wird in
Millisekunden (ms) angegeben - und je schneller der Server antwortet,
desto besser ist der Ping.
Der Ping wird übrigens auch eingesetzt, um die Erreichbarkeit eines Rechners
zu überprüfen. Wenn sich eine Internetseite nicht aufbaut, kannst Du den Server
"anpingen". Ist der Rechner erreichbar, bekommst Du dessen Antwortzeit in
Millisekunden angezeigt. Antwortet er hingegen nicht - dies kann verschiedene
Ursachen haben -, so ist der Server nicht erreichbar.
Mit anderen Worten: Deine "Gegenstelle" ist "down" oder von keinem Gerät besetzt.
Folge: Die Internetseite wird nicht angezeigt, der Download startet nicht etc.
Die Fehlerkorrektur Interleaving führt - wie gesagt - zu längeren Ping-Zeiten.
Zahlreiche DSL-Nutzer aber sind auf schnelle Pings angewiesen und würden
deshalb gerne den Interleaving- Standard ausschalten.
Die Alternative - soviel vorweg - heißt Fastpath.
Beim Übertragungsverfahren Fastpath wird auf besagte Fehlerkorrektur verzichtet,
dafür sind die Pings schneller. Je nachdem, welche Übertragungsart Dein
Netzbetreiber favorisiert, gehst Du über Deinen DSL-Anschluss also mit Interleaving
oder Fastpath online - Du selbst kannst das Übertragungsverfahren nicht ändern.
Telekommunikationsanbieter, die auf Interleaving setzen, aktivieren hierzu im Lokalen
DSLAM die TCP-Queue in der Vermittlungsstelle. Bestenfalls bietet Dein Netzbetreiber
Dir eine der beiden Übertragungsverfahren zur Auswahl an.
Nun macht es sich bei einigen Online-Anwendungen jedoch nicht bemerkbar, wenn die
Fehlerkorrektur mittels Interleaving ausgeschaltet wird. Vor allem Online-Gamer verzichten
dankend auf den Interleaving-Standard, aber auch bei Video-Konferenzen oder Telefonaten via
Internet ist Interleaving eher hinder- als förderlich. Dann ist Fastpath gefragt.
Was ist Fastpath?
Wenn im allgemeinen von "Fastpath" geredet wird, dann ist zumeist
auch von "Interleaving" die Rede. Bei diesen Begriffen handelt es sich
um unterschiedliche Übertragungsverfahren, mittels derer Daten aus
dem Internet, sprich: von den angewählten Servern, zu Deinem PC
gelangen.
Fastpath bedeutet nichts anderes als, als dass die Fehlerkorrektur Interleaving
ausgeschaltet wird. Bei Vermittlungsstellen, die sich sehr nah an den DSL-Knoten
befinden (meist nur in Großstädten), ist die Fehlerrate nicht so hoch, so dass die
Fehlerkorrektur fast komplett oder zum größten Teil abgeschaltet werden kann.
Eben diese Einstellung nennt sich "Fastpath".
Die schnellere Einstellung gewährleistet dann auch einen niedrigeren "Ping".
Regionale DSL-Anbieter sowie Arcor und QSC, die in Großstädten ein eigenes Netz
betreiben, können deshalb Fastpath sehr viel leichter anbieten als die Deutsche
Telekom, deren T-DSL- Angebot nahezu in ganz Deutschland erhältlich ist.
Im Gegensatz zur Telekom also müssen Stadtnetzbetreiber weniger "in die Fläche"
gehen, da sie ausschließlich Großstädte oder allenfalls noch Mittelzentren abdecken.
Da die Telekom hingegen auch Kunden mit DSL versorgt, die in eher ländlich
strukturierten Gebieten wohnen, greift sie standardmäßig auf die Fehlerkorrektur
Interleaving zurück.
Interleaving ist umso wichtiger, je länger die Leitung zur Vermittlungsstelle ist.
Kunden, die mit "T-DSL light" ins Internet gehen, haben deshalb geringere Aussichten,
für Fastpath freigeschaltet zu werden, als die Inhaber eines herkömmlichen
1000er-Anschlusses. Je weiter also die Entfernung zur Vermittlungsstelle, desto
geringer die Leitungsqualität, desto notwendiger der Interleaving-Standard.
Und je größer die Entfernung zur Vermittlungsstelle ist, desto geringer ist die
Aussicht auf Fastpath - ansonsten würde es zum Verlust von Paketen oder sogar
steten Verbindungsabbrüchen kommen.
am
26-10-2011
05:25 PM
- zuletzt bearbeitet am
21-11-2011
09:21 AM
von
MUC_pewpew
2.1 Easybox a 300
Die Easy-Box A 300 benutzt als Standard-IP-Adresse 192.168.2.1
Ihr IP-Adressen-Kreis ist demzufolge 192.168.2.XXX (XXX = 2 bis 254)
Ich empfehle als IP-Adresse für Deine PS3 192.168.2.200
Die deutsche Installationsanleitung findet man HIER.
Auf diese werde ich mich nachfolgend beziehen und Du solltest dort alle
ausgesprochenen Empfehlungen nachlesen und vertiefen!
Die Easy-Box A 300 unterstützt laut dem Online-Handbuch eine DMZ-Funktion.
Diese solltest Du daher zur Online-Anbindung Deiner PS3 benutzen.
Melde Dich dazu über einen Web-Browser Deiner Wahl am
Verwaltungsinterface Deiner Easy-Box A 300 an in dem Du
"http://192.168.2.1/" in die Adresszeile Deines Web-Browsers eingibst.
Evtl. musst Du Dich danach am Verwaltungsinterface anmelden.
Deaktiviere UPnP auf der Easy-Box A 401
(Seite 137 im oben verlinkten Handbuch):
Extras
--> UPnP
----> Einschalten der UPnP-Funktionen
------> Haken entfernen
Trage die IP-Adresse Deiner PS3 in die DMZ-Funktion der Easy-Box A 300 ein
(Seite 115 im oben verlinkten Handbuch):
Erweitert
--> Firewall
----> DMZ
------> Einschalten der DMZ-Funktionen
--------> Haken setzen
Erweitert
--> Firewall
----> DMZ
------> 1. Zeile der Tabelle (WICHTIG: Nur diese hat eine Funktion (!))
---------> Client-IP-Adresse
------------> 192.168.2. --> 200
Damit ist die Einrichtung Deiner Easy-Box A 300 abgeschlossen.
Bitte trenne Deine Easy-Box A300 jetzt einmal für ca. 30 Sekunden
von ihrer Stromversorgung damit sie die gemachten Änderungen
auch dauerhaft anwendet!
Führe nun eine "Benutzerdefinierte Netzwerkkonfiguration" auf Deiner
PS3 durch und verwende dabei als IP-Adresse 192.168.2.200.
Trage unter "Standard-Router" sowie "Primärer DNS" die IP-Adresse
Deiner Easy-Box A 300 192.168.2.1 ein.
Deaktiviere UPnP auf Deiner PS3.
Damit ist auch die Konfiguration Deiner PS3 abgeschlossen und ein
Internetverbindungstest sollte erfolgreich sein. Der NAT-Typ Deiner PS3
sollte nunmehr NAT 2 sein.
Um eine Nachricht zu verfassen, musst du dich mit deiner Sony Entertainment Network Anmelde-ID und deinem Passwort anmelden.
Solltest du keinen SEN Account besitzen klicke bitte HIER um dich zu registrieren.
Website ©2011 Sony Computer Entertainment Europe
Sämtlicher Inhalt, sämtliche Spieltitel, Handelsnamen beziehungsweise Aufmachungen, Warenzeichen, Illustrationen und damit verbundene Bilder sind Warenzeichen beziehungsweise urheberrechtlich geschützte Werke ihrer jeweiligen Besitzer. Alle Rechte vorbehalten. [Mehr Info]