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25 Okt 2011
von: stampeed MVP 20027 Beiträge
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Die Routerbibel

[ Bearbeitet ]
73 Antworten 238816 Anzeigen Bearbeitet 04-02-2014

                            Obiwan_Kenoby’s

                                 Routerbibel

                          alles rund um Netzwerke für die PS3

                               Stand 04.02.2014

© Obiwan_Kenoby
© stampeed
© 2011 - 2014


Dieses FAQ ist eine umfangreiche Zusammenfassung rund um die Einstellung

diverser Router und Modem für den Betrieb mit der PS3. Einleitend sind auch eine
Reihe von wichtigen Begriffen aus der Netzwerktechnik erklärt.

 
1.1    Hinweise zu Anfragen im Forum
1.2    Begriffserläuterungen
1.3    Portfreigaben für Games

1.4    Die unterschiedlichen NAT-Typen
1.5    Netzwerkplan erstellen
1.6    WLAN Übertragung macht Probleme, woran kann es liegen?
1.7    Zugang der PS3 über den PC (ICS) in das PSN
1.8    Fastpath, PING, Interleave

1.9    NAT-Status "strikt" und nun?

1.10  WLAN bricht ab - Was kann man tun?

1.11  Änderungen für die PS4

2.1   EasyBox a 300
2.2   EasyBox a 401
2.3   EasyBox a 600
2.4   EasyBox A 801 WLAN DSL
2.5   EasyBox 802
2.6   Easybox 803

2.7   Easybox a 602

2.8   EasyBox 903


3.1   Speedport W303V
3.2   Speedport W500
3.3   Speedport W503V
3.4   Speedport W722B
3.5   Speedport 920V

3.6   Speedport W504V

3.7   Speedport W700V / W701V

3.8   Speedport W723V Typ B

3.9   Teledat Router 631

3.10 T-Sinus 1054DSL

3.11 Speedport W724V Typ B

3.12 Speedport LTE II

 

4.1   D-Link DIR-615
4.2   D-Link DIR-300

4.3   D-Link DIR-652

4.4   D-Link DSL-2641B


5.1   Netgear WGR614v9
5.2   Netgear WGR615

5.3   Netgear WNDR3400

5.4   Netgear FVS-114 

5.5   Netgear WNR 2200

6.1   AVM Fritz!-Boxen- Alle Modelle

 

7.1   Sitecom WL-607

8.1   Zyxel P-660R-T1 V2
8.2   Zyxel P-660HN-F3Z

8.3   Zyxel NBG-5715

8.4   Zyxel P-320W

9.1   Alice IAD 3221
9.2   Alice Modem WLAN 1421

9.3   Alice IAD WLAN 4421

9.4   Alice IAD WLAN 3331

9.5   Alice IAD WLAN 2200

9.6   Alice IAD 3222

9.7   Alice IAD WLAN 3231

 

10.1 Belkin F6D4230-4
10.2 Belkin F6D4630

10.3 Belkin F5D7230 Revision 4

10.4 Belkin F5D8236-4 Revision 3

11.1 Arcor WLAN Modem 200

12.1 Cisco Linksys 1200

12.2 Cisco Linksys WRT54GS

 

13.1 TP Link TD-W8960N V3

13.2 TP-Link TL-WR841N V7

13.3 TP-Link TL-WDR3600 V1


14.1 Versatel - Sphairon Turbolink JDR454WB

 

15.1 Vodafone BL2000 LTE

 

16.1 Asus RT-N53

 

17.1 O2 Box 6431 VDSL

17.2 O2 Box 4421

 

18.1 A1 WLAN Box ADB AV4202N

18.2 A1 WLAN Box TG788A1vn

 

19.1 Unity-Media Router TC7200

 

 99.1 UNGEEIGNET - D-Link DWR-730

 

 

....will be continued........

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Betreff: Die Routerbibel

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 1.1 Hinweise zu Anfragen im Forum:


Natürlich könnte man in eine Kristallkugel schauen und in dem sich darin zeigenden
Nebel stochern. Nur wird dies kaum jemandem helfen!


Daher bitte so viele Angaben wie möglich bereits bei der Anfragen mit hinzufügen!

 

In einem eigenem Thread, bitte folgende Punkte angeben:


- Was für ein Modem/Router wird eingesetzt?
 Hierzu bitte auf das Typenschild schauen und den Hersteller, den genauen Typ,
 sowie, falls angegeben eine evtl. Hardware-Revision (Rev., HW-Rev.,

 Hardware-Rev., o.Ä.) notieren. Ohne diese Angaben ist eine weitere Hilfe nicht möglich.

- Anbindung der PS3 an den Router, per Netzwerkkabel oder per WLAN?
 Wenn WLAN, wie hoch ist die WLAN-Feldstärke, die auf der PS3 u.a. bei einem
 Internetverbindungstest ausgegeben wird?

- Was wird bei dem Internetverbindungstest ALLES ausgegeben?
 Interessant sind dabei insbesondere die Werte hinter NAT-Typ sowie UPnP!


- Welchen Internet-Provider benutzt Du und aus welchem Land kommt dieser?

 

 

Inhaltsverzeichnis

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Betreff: Die Routerbibel

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 1.2 Begriffserläuterungen:


Der Router ist ohne wenn und aber dafür "verantwortlich”, die öffentliche Welt des
WEB mit der privaten Netzwelt (PC,TV,Spielekonsole usw.) zu verbinden und
den Datenfluß zu kanalisieren und überwachen.(NAT)

Musste an einem "Router" noch nie etwas konfiguriert werden um Online zu gamen,
verfügt dieser entweder über keine integrierte Hardware-Firewall oder diese ist
deaktiviert! Oder der User setzt lediglich ein DSL-Modem ein hier gibt es
keine Einschränkungsmöglichkeiten.

Bei DMZ wird quasi ein "Tunnel" durch die Firewall/Router zum Endgerät sprich
die PS3 gebohrt.
D.h. jegliche Kommunikation mit der
definierten IP-Adresse wird ungefiltert

durchgereicht, und zwar alle möglichen Ports!

UPnP ist "vergleichbar" mit DMZ nur erfolgt die Durchschaltung der Ports dynamisch,

sprich die wiederum definierte IP-Adresse der PS3 mit aktivierter UPnP-Funktion

erhält die "Berechtigung" alle erforderlichen Ports durch die Firewall zu aktivieren!

Portfreigabe, hier wird für eine definierte IP-Adresse eine vom User bestimmte Anzahl
an festgelegten Ports freigegeben, welche durch die Firewall durchgereicht werden.

Gemeinsamkeit aller drei Verfahren ist der Begriff "definierte IP-Adresse" und hier

liegt erfahrungsgemäß der Hase im Pfeffer. Sehr viele Anwender überlassen die

Konfiguration der "Vollautomatik".

Nahezu jeder Router verwaltet über DHCP angeschlossene Geräte und zwar jedesmal

wenn das Gerät eigeschaltet wird auf's neue! Gute Router "merken" sich die Geräte

an Hand ihrer MAC-Adresse und weisen bei mehrfacher Inbetriebnahme dieser

MAC-Adresse immer wieder die gleiche IP zu, so daß es keine Probleme nach der

einmaligen Einstellung der Filterregel im Router für die IP-Adresse mehr gibt.


"Billige" Router machen dies nicht, und vergeben die IP-Adressen aus dem

DHCP-Bereich nach dem Motto "Wer zuerst kommt bekommt die Adresse", und

dann geht es schief.

Daher grundsätzlich:

Wenn man hinter einem Router mehr als ein Gerät an das WEB anschließen will,

FESTE IP-Adressen vergeben und die Filterregeln festlegen.
Nach Möglichkeit (sofern unterstützt) DMZ verwenden, denn dadurch ist
sichergestellt daß keinerlei "Fremdzugriffe" auf andere PC's o.ä. erfolgen können.
Ansonsten, (sofern vorhanden) UPnP einsetzen  oder Ports freigeben, jedoch
IMMER nur für eine manuell eingerichtete feste IP-Adresse.

Hält man sich an diese Spielregeln, klappt es mit jedem,
vorrausgesetzt dieser hat seinen Router ebenfalls "sauber" konfiguriert.
 

Sämtliche Consumer-Router sind nur in der Lage einen Port genau einmal zu

bearbeiten. Zwingt man ihn dazu es doch mehrmals zu tun, einmal in der UPnP

Implementation und dann nochmal bei der Port-Weiterleitung, kann es zu den

komischten Fehlererscheinungen kommen. Daher schließen sich die

drei Methoden für die Online-anbindung der PS3, nämlich UPnP, DMZ sowie

Port-Weiterleitung von Hand gegenseitig aus.

Es gibt 3 unterschiedliche Methoden wie man eine PS3 an das Internet anbinden kann:

UPnP = Universal Plug and Play =
U.A. eine Methode mit der Geräte untereinander für optimale Einstellungen

sorgen können.

Wenn man im Router und in der PS3 UPnP aktiviert und der Router mit der PS3

per UPnP einwandfrei zusammenarbeitet, ist das DIE Methode schlechthin für

eine optimale Kopplung der PS3 und dem Router
zu sorgen. Die PS3 stellt dabei in ECHTZEIT alle für sie optimale Konfigurationen

auf dem Router ein und nimmt diese beim Beenden auch wieder zurück.

Suche also beim Router nach ALLEN (!) UPnP-Einstellungen und aktiviere diese.

Auf der PS3 schaltest Du UPnP ebenfalls ein. Wenn alles klappt, gibt die PS3 bei

einem Internetverbindungstest unter UPnP "Verfügbar" aus und stellt sich zukünftig

den Router selbsttätig optimal ein.

Bei Verwendung von UPnP dürfen keine Ports von Hand im Router auf die

IP-Adresse der PS3 weitergeleitet werden und auch die DMZ darf nicht für

die PS3 benutzt werden!

Erscheint unter UPnP bei einem Internetverbindungstest allerdings "Nicht verfügbar"

dann klappt die Zusammenarbeit zwischen Router und PS3 per UPnP nicht

einwandfrei und die nächste Methode sollte angewendet werden.


DMZ  Demilitarized Zone = Demilitarisierte Zone =
Bei Consumer-Routern die Möglichkeit eine IP-Adresse einzutragen für

die keinerlei Firewall-Regeln gelten.

Eine unter DMZ bzw. SUA-Server bzw. Standard-Server bzw. Exposed Host

eingetragenen IP-Adresse der PS3 sorgt dafür, das die ps3 alle für ihre

Online-Spiele benötigten Ports ohne Behinderung erreichen.

Es ist zu beachten, das bei Benutzung der DMZ keine Ports von Hand im Router

auf die IP-Adresse der PS3 weitergeleitet werden dürfen und auch UPnP sowohl

im Router als auch auf der PS3 abgeschaltet sein muss.

Wenn man UPnP nicht oder DMZ nicht benutzen kann oder will, kommt nur noch

Methode 3 in Frage.


Manuelle Port-Weiterleitung: Hierbei werden alle für die entsprechenden

Spiele benötigten Ports von Hand im Router eingetragen und auf die

IP-Adresse der PS3 weitergeleitet.

Dies ist eine sehr unbequeme Methode. Zuerst muss man sich, zum Beispiel über

die Webseiten der Spiele-Hersteller oder durch die entsprechende

Kundenbetreuung, die von den Spielen benötigten Ports und Protokolle besorgen.

Diese leitet man dann im Router auf die IP-Adresse der PS3 weiter.
Dieser Vorgang muss bei jedem neuen Spiel wiederholt werden.

Allerdings sind die im Router vorgesehenen Einträge endlich und so muss man

sich früher oder später entscheiden, welche Spiele man spielen möchte und

welche nicht.


Weitere Informationen:

WIKIPEDIA.DE - UPnP = Universal Plug and Play

WIKIPEDIA.DE - DMZ = Demilitarized Zone = Demilitarisierte Zone

WIKIPEDIA.DE - Port-Weiterleitung durch Router


Bei der Online-Anbindung der PS3 probiert und testet man normalerweise nun

alle 3 Methoden der Reihe nach aus und bleibt dann bei der ersten Methode,

die optimal mit der PS3 zusammenarbeitet. Leider ist es aber so, das einige

Internet-Provider gesponserte Router-Modelle anbieten und aus mitr nicht

erfindlichen Gründen einfach Standard-Funktionen aus der Firmware der

Router ersatzlos herausstreichen! Die deutsche Telekom bzw. T-Online

gehören auch zu den Anbietern solcher Krüppel-Router. Beim Speedport

W920V zum Beispiel gibt es weder eine UPnP-Unterstützung noch eine

DMZ-Funktion. Bleibt also nur noch die Port-Weiterleitung von Hand übrig!

Ohne diese Port-Weiterleitung kann die PS3 nicht einwandfrei mit dem PSN

kommunizieren und baut daher entweder erst gar keine Verbindung zum PSN

auf oder aber es kommt zu merkwürdigen Fehlererscheinungen beim Spielen.

Ich kann daher nur jedem empfehlen um solche gesponserten Krüppel-Router

einen großen Bogen zu machen, auch wenn sie ein paar Euro billiger sind als

andere, dafür aber wesentlich besser für eine Online-Anbindung der PS3

geeignetere Router.

 

 

Inhaltsverzeichnis

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1.3 Portfreigaben für Games

Nachfolgend eine, nicht vollständige, Liste mit von PS3 Online-Spielen benutzten

Ports und Protokolle.
Auf die IP-Adresse der PS3 müssen daraus alle mit "
PlayStation Network (PSN)"

bezeichneten Ports weitergeleitet werden sowie die Ports bzw. Protokolle der

verwendeten Spiele. Eine doppelte Weiterleitung bedarf es dabei nur, wenn es

sich um unterschiedliche Protokolle (TCP bzw. UDP) handelt:
 



    Port-Freigabe für die PS3

 

    2011-11-09      Obiwan_Kenoby

                    Call of Duty - Modern Warfare 3

 

    Port            Typ Funktion
    80              TCP Für Remoteplay mit PSP
    443             TCP Für Remoteplay mit PSP

 

    2005            TCP Call of Duty - Modern Warfare 3

    2005            UDP Call of Duty - Modern Warfare 3

    3074            TCP Call of Duty 3
    3074            UDP Call of Duty 3
    3074            UDP Call of Duty 4

    3074 - 3075     UDP Playstation Network (PSN)

    3074 - 3075     UDP Call of Duty - Black Ops?

    3074 - 3075     UDP Call of Duty - Modern Warfare 3

    3074 - 3075     TCP Call of Duty - Modern Warfare 3

    3478            UDP Call of Duty - Modern Warfare 3

    3478            TCP Call of Duty - Modern Warfare 3

    3478 - 3479     UDP Playstation Network (PSN)

    3478 - 3479     UDP Farcry 2

    3478 - 3479     UDP Call of Duty - Black Ops?

    3658            UDP Playstation Network (PSN) Sprachchat

    3658            UDP Farcry 2
    3658            UDP Gran Turismo 5 Prologue

    3658            UDP Call of Duty - Black Ops?
    3658 - 3659     UDP Need for Speed Undercover
    3659            UDP Burnout Paradise

    3659            UDP Tiger Woods PGA Tour 2010

    3659            UDP FIFA 10

    3659            UDP Bsttlefield 3
    3659 - 3660     UDP Motorstorm

    5223            TCP Playstation Network (PSN)

    5223            TCP Farcry 2

    5223            TCP Call of Duty - Black Ops?

    5658            UDP Gran Turismo 5 Prologue

    6000            UDP Burnout Paradise

    6000            UDP Tiger Woods PGA Tour 2010

    6000            UDP FIFA 10

    6505            UDP Resistance: Fall of Man
    6672            UDP GTA IV
    6999            UDP Resistance: Fall of Man

    8001            TCP GTA IV
    8443            TCP Call of Duty 3

 

    9000            UDP Playstation Network (PSN) Store-Download


    9293            TCP Für Remoteplay / Remotestart
    9293            UDP Für Remoteplay / Remotestart
    9565            UDP Burnout Paradise
    9570            UDP Burnout Paradise

    9570            UDP FIFA 10

    9980 - 9989     TCP FIFA 10
    9988            TCP Bsttlefield 3

 

    10000 - 10100   TCP Bsttlefield 3

    10020           TCP Massive Action Gaming (MAG)

    10060 - 10061   TCP Massive Action Gaming (MAG)

    10070           TCP Call of Duty 3
    10070           UDP Call of Duty 3

    10072           TCP Massive Action Gaming (MAG)

    10073           UDP Massive Action Gaming (MAG)

    10075           TCP Massive Action Gaming (MAG)

    10079 - 10090   TCP Massive Action Gaming (MAG)
    10080           TCP Call of Duty 3

 

    10900 - 10999   TCP Need for Speed Undercover


    14000 - 14016   UDP Bsttlefield 3

    14500 - 14559   TCP FIFA 10

 

    17502           TCP Bsttlefield 3

 

    21800 - 21899   TCP Burnout Paradise

 

    25250           TCP Tiger Woods PGA Tour 2010


    27015           ??? Call of Duty 4
    27900           TCP GTA IV
    28932           ??? Call of Duty 4
    28900           UDP GTA IV
    28960           TCP Call of Duty 4
    28960           UDP Call of Duty 4


    40020           
TCP Tiger Woods PGA Tour 2010

 

    42100           TCP FIFA 10

    42127           TCP Bsttlefield 3

 

    50000 - 55000   UDP Massive Action Gaming (MAG)


    Legende
    TCP = Transmission Control Protocol
    UDP = User Datagramm Protocol

    ??? = TCP oder UDP - bitte ausprobieren 

 

 

Die Ports 80 und 443 sollten nur weitergeleitet werden,
wenn gewünscht wird Remoteplay mit der PSP auch übers

Internet durchzuführen. In allen anderen Fällen sollten
diese beiden Ports aus Sicherheitsgründen lieber nicht
weitergeleitet werden.


Ich bedanke mich bei allen, die mir beim Zusammenstellen
dieser Port-Liste geholfen haben!




Nochmals die freundliche Bitte um Unterstützung: Sollte jemand Ports

ausfindig gemacht haben, welche noch nicht in der Port-Liste geführt

werden, so würde ich mich über eine PN mit dem Spiele-Namen sowie

den benötigten Ports und Protokollen (TCP bzw. UDP) freuen, damit ich

die Liste der von PS3-Online-Spielen benötigten Ports bzw. Protokollen

weiter vervollständigen kann, welche ich, auch mit Hilfe von

Foren-Mitgliedern angelegt habe. Vielen Dank schon mal im Vorraus!

Sollte(n) Dein(e) Spiel(e) hier nicht aufgeführt sein, so musst Du Dir die benötigten

Ports bzw. Protokolle dafür selbst besorgen. Ein guter Anlaufpunkt für solche

Informationen ist als Erstes das Handbuch zum jeweiligen Spiel.
Solltest Du dort nicht fündig werden, so kannst Du auf den Support-Webseiten

des Spiele-Herstellers danach fahnden oder Dich an die zuständige

Spiele-Hotline wenden.

Auf Dauer gesehen ist das aber eine sehr umständliche und unbequeme Methode,

weil zum Einen die Liste in Deinem Router endlich ist und Du Dich dann früher

oder später entscheiden musst, was Du spielen möchtest.
Zum Anderen muss dieser Vorgang ja von dir für jedes neue Spiel wiederholt

werden. Auch ist es nicht immer leicht an die für die einzelnen Spiele benötigten

Ports und Protokolle zu gelangen!

 

 

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1.4 Die unterschiedlichen NAT-Typen:


Bei den NAT-Typen der PS3 verhält es sich wie folgt:

NAT-Typ 1 =
Die PS3 ist als einzigstes Netzwerkgerät direkt über ein DSL-Modem mit

dem Internet verbunden.
Über ein DSL-Modem kann immer nur genau ein Netzwerkgerät mit dem

Internet verbunden sein.

NAT-Typ 2 =

Die PS3 ist über einen optimal auf sie abgestimmten Router mit dem Internet

verbunden. Es können noch mehr Netzwerkgeräte über diesen Router mit

dem Internet verbunden sein.

Dieser NAT-Typ entspricht NAT-Typ 1 bei Modem-Betrieb.

NAT-Typ 3 =

Die PS3 ist über einen nicht oder falsch auf sie abgestimmten Router mit

dem Internet verbunden.
Es können noch mehr Netzwerkgeräte über diesen Router mit dem Internt

verbunden sein.


Wie Du siehst sollte zwischen NAT-Typ 1 und 2 kein Unterschied herrschen,

da er nur aussagt, ob die PS3 per Modem oder per Router an das Internet

angebunden ist! Über eine der 3 weiter oben im Thread beschriebenen

Anbindungs-Methoden sollte es möglich sein bei einem halbwegs modernen

Router NAT-Typ 2 und damit eine optimale Internet-Anbindung zu erreichen.

Allerdings scheint es tatsächlich Router-Modelle verschiedener Hersteller zu

geben, die mit einer Online-Anbindung der PS3 inkompatibel sind. In so einem

Fall, wenn keine der 3 oben im Thread beschriebenen Anbindungsmethoden

funktionieren, sollte man sich lieber nach einem anderen Router umsehen,

als stundenlang zu versuchen seinen eigenen zum Laufen zu bringen.

Router kosten ja nicht mehr die Welt heutzutage! Hier im Forum sind viele

Router beschrieben, die optimal mit der PS3 zusammenarbeiten.

Ein Beispiel sind, mit Ausnahme des Modells 7270, die Fritz!-Boxen von AVM

optimal für die Online-Anbindung der PS3 geeignet. Hier reicht es in der

Regel aus, bei der Konfiguration auf der Fritz!-Box BEIDE UPnP-Einstellungen

zu aktivieren und auf der PS3 UPnP einzuschalten um ein optimales Ergebnis

für die PS3 zu erreichen.

In Österreich kommen allerdings noch ein paar Dinge dazu, die man beachten

muss, da dort auch heutzutage noch die DSL-Uhren leider etwas anders ticken

als im Rest von Europa:

Viele in Österreich vertriebenen DSL-Anschlüsse sind Single-User

DSL-Anschlüsse. Das heisst, der Anbieter lässt es zu, das über einen solchen

Anschluss immer nur ein Netzwerkgerät an das Internet angebunden wird.

Dazu sind in den Modems bzw. Routern technische Massnahmen integriert

die eine Anbindung von mehreren Netzwerkgeräten an das Internet verhindern.



Bei einigen Internet-Providern gibt es allerdings die Möglichkeit weitere

MAC-Adressen für die Internetnutzung freischalten zu lassen und über ein

Steuerprogramm, wie zum Beispiel den AON-Controller, das Modem bzw.

den Rotuer, entsprechend umzukonfigurieren.

 

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1.5 Netzwerkplan erstellen:

Um die Übersicht über seine lokale Netzwerkstruktur nicht zu verlieren,
sollte man sich einen Plan über die aktuelle Konstellation anlegen, dann
hat man später bei etwaigen Fragen gleich alle Daten parat:


Z.B. so in etwa

 ___                                 Anschlußdaten APL/Verteiler:
 | |---------    TAE/Daten-Dose      Reihe/Leiste/Stift oder APL-Stift.
 ---               |
                   |
                #######                     DSL-Splitter
                #   / #
                #  /  #-------------------- Telefon:
                # /   #
                #######
                   |
                   |
                   |
                   |
             ##################   Serien-Nummer             :
             #                #   Firmware-Versionsnummer   :    
             #                #   Hersteller                :
             #  ADSL2+-Modem  #
             #                #
             #                #
             #                #
             ##################
                    |
                    |
                    |
                    |
                    |    WAN-Port
             ##################   Serien-Nummer           :
             #                #   Firmware-Versionsnummer :
             #                #
             # Router-        #   Hersteller              :
             #                #

             #            FE0 #-----------   IP-Adresse: xxx.xxx.xxx.xxx
             #                #              Endgerät  :
             #                #              Serien-Nr :
             #                #              FW-Version:
             #                #
             #            FE1 #-----------   IP-Adresse: xxx.xxx.xxx.xxx
             #                #              Endgerät  :
             #                #              Serien-Nr :
             #                #              FW-Version:
             #                #
             #            FE2 #-----------   IP-Adresse: xxx.xxx.xxx.xxx
             #                #              Endgerät  :
             #                #              Serien-Nr :
             #                #              FW-Version:
             #                #
             #            FE3 #-----------   IP-Adresse: xxx.xxx.xxx.xxx
             #                #              Endgerät  :
             #                #              Serien-Nr :
             #                #              FW-Version:
             #                #
             #          USB 1 #-----------   
             #          USB 2 #-----------   
             #     FE4        #
             ##################
                    |                       DHCP-Bereich  :
                    |                       WLAN-Anbindung:
                    |                       WLAN-Gerät 001:
                    |                       IP-Adresse 001:
                    |                       etc......
                    |
                    |
                    |                       z.B. nachfolgender Switch:
                    |
            ###################   Hersteller-Bezeichnung  :
            #                 #   Serien-Nummer           :
            #                 #   Firmware-Versionsnummer :
            #                 #
            #              P1 #-----------   IP-Adresse: xxx.xxx.xxx.xxx

            #                 #              Endgerät  : PC
            #                 #              Serien-Nr : 0815-4711-2233
            #                 #              FW-Version: Windows XP
            #                 #
            #              P2 #-----------   IP-Adresse: xxx.xxx.xxx.xxx
            #                 #              Endgerät  : PS3 60GB
            #                 #              Serien-Nr : 0815-4711-2233
            #                 #              FW-Version: 3.41
            #                 #
            #              P3 #-----------   IP-Adresse: xxx.xxx.xxx.xxx
            #                 #              Endgerät  :
            #                 #              Serien-Nr :
            #                 #              FW-Version:
            #                 #
            #              P4 #-----------   IP-Adresse: xxx.xxx.xxx.xxx
            #                 #              Endgerät  :
            #                 #              Serien-Nr :
            #                 #              FW-Version:
            #                 #
            ###################

 

 

Inhaltsverzeichnis

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Betreff: Die Routerbibel

[ Bearbeitet ]

1.6 WLAN-Übertragung macht Probleme woran kann es liegen?

 

Vielleicht liegt Dein Problem nicht an WLAN selbst sondern an Deiner
WLAN-Feldstärke und Deiner WLAN-Umgebungssituation.

WLAN ist eine auf Funk basierende Technologie. Funk kann aber jederzeit von

aussen gestört werden!
Wenn nun Deine WLAN-Feldstärke bzw. WLAN-Qualität deutlich unter 80 Prozent

liegt steigt die Störungsanfälligkeit Deiner WLAN-Verbindung exorbitant an.

Aber selbst eine gute WLAN-Feldstärke von 80 Prozent oder darüber kann

von aussen gestört werden. Das kann der Nachbar sein, der nun auch

WLAN-Technologie einsetzt. Oder aber ein anderer Funk-Teilnehmer,

der ganz legal im gleichen Frequenzbereich wie WLAN arbeitet aber eine

wesentlich höhere Sendeleistung benutzt als es Deine WLAN-Geräte tun.

Als Erstes könntest Du daher versuchen Deine WLAN-Feldstärke zu erhöhen in

dem Du den Standort von Router UND/ODER PS3 änderst. Sollte dies nicht

zum Erfolg führen kannst Du über den Einsatz eines WLAN-Repeaters

nachdenken oder Deine PS3 direkt per Netzwerkkabel mit dem Router verbinden.
Da Dein Router nur einen LAN-Port hat brauchst Du dafür nur einen

Netzwerk-Switch und ein Netzwerkkabel um diesen mit dem Router zu verbinden.

Deinen PC und Deine PS3 schließt Du dann an dem Netzwerk-Switch ebenfalls

per Netzwerkkabel an. So einen Netzwerk-Switch, meist mit 5 oder 8 LAN-Ports

gibt es für wenig Geld im Computer-Fachgeschäft Deiner Wahl zu kaufen.

Wenn man die Wahl hat ein Netzwerkgerät per Netzwerkkabel oder per WLAN

anzubinden sollte man sich IMMER für das Netzwerkkabel entscheiden.

Eine solche Anbindung ist schneller und stabiler als die Anbindung über Funk.

Auch kann eine Kabelverbindung nicht so leicht gestört werden!

 

 

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Betreff: Die Routerbibel

[ Bearbeitet ]

1.7 Zugang der PS3 über den PC in das PSN:

am einfachsten zu realisieren ist dies, wenn das Notebook und die PS3 in räumlicher Nähe
stehen würden.
Dann brauchst Du ein Crosslink-Netzwerkkabel und die Internetverbindungsfreigabe auf

em Notebook. Ein Crosslink-Netzwerkkabel ist ein Netzwerkkabel mit gedrehten Adern.

Damit verbindest Du die Netzwerkanschlüsse von Notebook und PS3.

Die Online-Anbindung der PS3 wird dann durch die Internetverbindungsfreigabe auf

dem Notebook realisiert. Etwas schwieriger wird es, wenn Du die PS3 per WLAN über

das Notebook ans Internet anbinden willst.
Dann benötigst Du einen WLAN-Adapter, welcher neben dem normalen WLAN-Modus

auch noch den Accesspoint-Modus unterstützt. Die normalen WALN-Adapter, die in

den Notebooks eingebaut sind unterstützen diesen Accesspoint-Modus in aller Regel nicht.
Die Firma Thrustmaster z.B. bietet mit dem WiFi-USB-Key genau so einen Adapter an,

der den Accesspoint-Modus unterstützt. Auch hierbei wird dann wieder die

Internetverbindungsfreigabe benutzt um die PS3 dann über denWLAN-USB-Stick des

Notebooks per WLAN ans Internet anzubinden.

 

THRUSTMASTER - WiFi USB Key for PS3 (TM) 40, 60 & 80GB


Nachfolgend eine Auswahl von Links mit Beschreibungen zur

Einrichtung der Internetverbindungsfreigabe: 

 

WINFAQ - Internetverbindungsfreigabe (ICS) einrichten und konfigurieren

Johannes Gruber - Internetverbindungsfreigabe mit Windows XP

Netzwerktotal - Internetverbindungsfreigabe ( ICS )

Mikes PC Hilfe - Internetverbindungsfreigabe in Netzwerken mit DSL / ISDN / Modem

GLASFASER.INFO - ICS unter Windows Vista einrichten (Server)

Microsoft - ICS mit Vista

 

Die nachfolgenden Links zeigen auf PDF-Dokumente. Zur Anzeige wird der  Adobe-Reader benötigt.

 

AOL - Installationsanleitung HUB mit ICS unter WIndows XP

AOL - Installationsanleitung Hub mit ICS unter Windows 2000

AOL - Installationsanleitung HUB mit ICS unter Windows 98

 

Nicht die passende Anleitung dabei? Dann bitte den folgenden Link benutzen: 

 

Viele nützliche Informationen zum Einrichten der Internetverbindungsfreigabe



 

 

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Betreff: Die Routerbibel

[ Bearbeitet ]

1.8 Fastpath, PING, Interleave:

Paketverluste in Datennetzwerken

In Datennetzwerken kommt es leider häufig zu so genannten
"Paketverlusten". Mit anderen Worten: Während ihrer Übertragung
von Punkt A (Server) zu Punkt B (z.B. Ihr Computer) können Daten
"verloren" gehen.
Dabei gehen die Daten mitnichten verloren, vielmehr werden sie nach
fehlerhafter bzw. unterbrochener Übertragung nochmals automatisch von
Deinem Rechner angefordert (TCP-Protokoll) und vom Server des
Anbieters noch einmal verschickt.
Dies führt zur Veringerung der Übertragungsrate, da Teile davon
wiederholt werden müssen.

Paketverluste können unter anderem in schwachen Leitungen, überlasteten
Knotenpunkten oder einer zu weiten Entfernung Deines DSL-
Hausanschlusses zur nächstgelegenen Vermittlungsstelle Deines
Telekommunikationsanbieters begründet werden.
Fremdbeeinflussung wie Übersprechen, induktive Störungen o.ä.

In der Regel bekommst Du beim Surfen von solchen Datenverlusten nichts
mit. Fehlerhafte Datenpakete - etwa infolge der Übermittlung eines Downloads -
werden umgehend wieder von Deinem Rechner angefordert.

Interleaving

Paketverluste kann man vermeiden - und zwar durch das Übertragungsverfahren
Interleaving.
Interleaving erhöht die Fehlertoleranz bei der Vermittlung von Daten zwischen
Deinem DSL-Hausanschluss und der Vermittlungsstelle Deines
Telekommunikationsanbieters. Dies erfolgt in der Technik durch Aktivierung eine
TCP-Queue, dies bedeutet alle TCP-Pakete werden für eine begrentzte Zeit
gepuffert, und bei fehlerhafter Übertragung lokal wiederholt. Bei Fastpath ist
dieser Mechanismus deaktiviert.
Weist eine Leitung Störungen auf, so können diese mittels Interleaving korrigiert
und behoben werden. Dadurch wird eine hohe Übertragungssicherheit der
angeforderten Daten gewährleistet.

Dabei erfolgt die Übertragung der Daten bei Interleaving im "Reißverschluss-Verfahren".
Die zu übertragenden Daten werden in Blöcke geteilt und abwechselnd ausgelesen
- während der eine Block gelesen wird, wird der andere korrigiert. Anschließend
werden alle Blöcke wieder zusammengesetzt. Durch diese Teilung in kleinere
Datenblöcke ist es möglich, etwaige Fehler leichter zu korrigieren.
Das heißt aber auch: Daß die Daten von der Vermittlungsstelle zu Deinem Rechner
zweimal oder sogar mehrmals übertragen werden.

Das Übertragungsverfahren Interleaving ist also umso wichtiger für DSL-Nutzer,
je weiter diese von der Vermittlungsstelle entfernt wohnen - denn je größer die
Entfernung zur Vermittlungsstelle, desto geringer ist in der Regel auch die
Leitungsqualität. Hier schafft Interleaving Abhilfe, indem es durch besagte
Verschachtelung Störsignale relativiert und bei der Datenübertragung korrigierend
eingreift.
Umgekehrt heißt das:
Ohne Interleaving könnte das Anfordern von Datenpaketen länger dauern,
obwohl die "physikalische" Geschwindigkeit Deiner Leitung natürlich
die gleiche bleibt.


Pings - Interleaving besser abschalten

Interleaving hat allerdings einen Nachteil - es führt zu längeren so genannten
"Ping-Zeiten". Ein Ping ist ein Datenpaket, welches Dir vom angewählten Server
geschickt wird, sprich:
die Antwort des Servers auf Deine Anfrage. Diese Antwortzeit des Servers wird in
Millisekunden (ms) angegeben - und je schneller der Server antwortet,
desto besser ist der Ping.

Der Ping wird übrigens auch eingesetzt, um die Erreichbarkeit eines Rechners
zu überprüfen. Wenn sich eine Internetseite nicht aufbaut, kannst Du den Server
"anpingen". Ist der Rechner erreichbar, bekommst Du dessen Antwortzeit in
Millisekunden angezeigt. Antwortet er hingegen nicht - dies kann verschiedene
Ursachen haben -, so ist der Server nicht erreichbar.
Mit anderen Worten: Deine "Gegenstelle" ist "down" oder von keinem Gerät besetzt.
Folge: Die Internetseite wird nicht angezeigt, der Download startet nicht etc.

Die Fehlerkorrektur Interleaving führt - wie gesagt - zu längeren Ping-Zeiten.
Zahlreiche DSL-Nutzer aber sind auf schnelle Pings angewiesen und würden
deshalb gerne den Interleaving- Standard ausschalten.
Die Alternative - soviel vorweg - heißt Fastpath.

Beim Übertragungsverfahren Fastpath wird auf besagte Fehlerkorrektur verzichtet,
dafür sind die Pings schneller. Je nachdem, welche Übertragungsart Dein
Netzbetreiber favorisiert, gehst Du über Deinen DSL-Anschluss also mit Interleaving
oder Fastpath online - Du selbst kannst das Übertragungsverfahren nicht ändern.
Telekommunikationsanbieter, die auf Interleaving setzen, aktivieren hierzu im Lokalen
DSLAM die TCP-Queue in der Vermittlungsstelle. Bestenfalls bietet Dein Netzbetreiber
Dir eine der beiden Übertragungsverfahren zur Auswahl an.

Nun macht es sich bei einigen Online-Anwendungen jedoch nicht bemerkbar, wenn die
Fehlerkorrektur mittels Interleaving ausgeschaltet wird. Vor allem Online-Gamer verzichten
dankend auf den Interleaving-Standard, aber auch bei Video-Konferenzen oder Telefonaten via
Internet ist Interleaving eher hinder- als förderlich. Dann ist Fastpath gefragt.


Was ist Fastpath?

Wenn im allgemeinen von "Fastpath" geredet wird, dann ist zumeist
auch von "Interleaving" die Rede. Bei diesen Begriffen handelt es sich
um unterschiedliche Übertragungsverfahren, mittels derer Daten aus
dem Internet, sprich: von den angewählten Servern, zu Deinem PC
gelangen.

Fastpath bedeutet nichts anderes als, als dass die Fehlerkorrektur Interleaving
ausgeschaltet wird. Bei Vermittlungsstellen, die sich sehr nah an den DSL-Knoten
befinden (meist nur in Großstädten), ist die Fehlerrate nicht so hoch, so dass die
Fehlerkorrektur fast komplett oder zum größten Teil abgeschaltet werden kann.
Eben diese Einstellung nennt sich "Fastpath".
Die schnellere Einstellung gewährleistet dann auch einen niedrigeren "Ping".

Regionale DSL-Anbieter sowie Arcor und QSC, die in Großstädten ein eigenes Netz
betreiben, können deshalb Fastpath sehr viel leichter anbieten als die Deutsche
Telekom, deren T-DSL- Angebot nahezu in ganz Deutschland erhältlich ist.
Im Gegensatz zur Telekom also müssen Stadtnetzbetreiber weniger "in die Fläche"
gehen, da sie ausschließlich Großstädte oder allenfalls noch Mittelzentren abdecken.
Da die Telekom hingegen auch Kunden mit DSL versorgt, die in eher ländlich
strukturierten Gebieten wohnen, greift sie standardmäßig auf die Fehlerkorrektur
Interleaving zurück.

Interleaving ist umso wichtiger, je länger die Leitung zur Vermittlungsstelle ist.
Kunden, die mit "T-DSL light" ins Internet gehen, haben deshalb geringere Aussichten,
für Fastpath freigeschaltet zu werden, als die Inhaber eines herkömmlichen
1000er-Anschlusses. Je weiter also die Entfernung zur Vermittlungsstelle, desto
geringer die Leitungsqualität, desto notwendiger der Interleaving-Standard.
Und je größer die Entfernung zur Vermittlungsstelle ist, desto geringer ist die
Aussicht auf Fastpath - ansonsten würde es zum Verlust von Paketen oder sogar
steten Verbindungsabbrüchen kommen.

 

 

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2.1 Easybox a 300


Die Easy-Box A 300 benutzt als Standard-IP-Adresse 192.168.2.1
Ihr IP-Adressen-Kreis ist demzufolge 192.168.2.XXX (XXX = 2 bis 254)
Ich empfehle als IP-Adresse für Deine PS3 192.168.2.200

Die deutsche Installationsanleitung findet man HIER.
Auf diese werde ich mich nachfolgend beziehen und 
Du solltest dort alle
ausgesprochenen Empfehlungen nachlesen und vertiefen
!

Die Easy-Box A 300 unterstützt laut dem Online-Handbuch eine DMZ-Funktion.
Diese solltest Du daher zur Online-Anbindung Deiner PS3 benutzen.

 

Melde Dich dazu über einen Web-Browser Deiner Wahl am
Verwaltungsinterface Deiner Easy-Box A 300 an in dem Du

"http://192.168.2.1/" in die Adresszeile Deines Web-Browsers eingibst.


Evtl. musst Du Dich danach am Verwaltungsinterface anmelden.


Deaktiviere UPnP auf der Easy-Box A 401
(
Seite 137 im oben verlinkten Handbuch):

Extras
--> UPnP

----> Einschalten der UPnP-Funktionen

------> Haken entfernen


Trage die IP-Adresse Deiner PS3 in die DMZ-Funktion der Easy-Box A 300 ein
(Seite 115 im oben verlinkten Handbuch):

Erweitert

--> Firewall

----> DMZ

------> Einschalten der DMZ-Funktionen

--------> Haken setzen

Erweitert

--> Firewall

----> DMZ

------> 1. Zeile der Tabelle (WICHTIG: Nur diese hat eine Funktion (!))

---------> Client-IP-Adresse

------------> 192.168.2. --> 200

Damit ist die Einrichtung Deiner Easy-Box A 300 abgeschlossen.

Bitte trenne Deine Easy-Box A300 jetzt einmal für ca. 30 Sekunden

von ihrer Stromversorgung damit sie die gemachten Änderungen

auch dauerhaft anwendet!

Führe nun eine "Benutzerdefinierte Netzwerkkonfiguration" auf Deiner

PS3 durch und verwende dabei als IP-Adresse 192.168.2.200.

Trage unter "Standard-Router" sowie "Primärer DNS" die IP-Adresse

Deiner Easy-Box A 300 192.168.2.1 ein.

Deaktiviere UPnP auf Deiner PS3.

Damit ist auch die Konfiguration Deiner PS3 abgeschlossen und ein

Internetverbindungstest sollte erfolgreich sein. Der NAT-Typ Deiner PS3

sollte nunmehr NAT 2 sein.

 

 

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